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Kriminalfälle häufen sich Japanische Betrüger erbeuten Millionen

Die Zeiten scheinen besonders geeignet, um auf unlautere Weise das große Geld zu machen: In Japan häufen sich Fälle von betrogenen Senioren, die am Telefon um Geld gebeten werden. Auch Internetnutzer sind nicht sicher.
06.02.2014 - 09:38 Uhr Kommentieren
Vorsicht vor dem Enkeltrick: Experten warnen, niemals Geld an Anrufer zu überweisen, die sich als Verwandte ausgeben – viele ältere Personen tun es dennoch. Quelle: dpa

Vorsicht vor dem Enkeltrick: Experten warnen, niemals Geld an Anrufer zu überweisen, die sich als Verwandte ausgeben – viele ältere Personen tun es dennoch.

(Foto: dpa)

Tokio Schwindler und Betrüger haben in Japan Schäden in Rekordhöhe angerichtet. Die Zahl von aufgeflogenen Betrugsfällen, bei denen oft alte Menschen zu Opfern wurden, sei im vergangenen Jahr um 38 Prozent auf rund 12 000 Fälle gestiegen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dazu gehörten Fälle, bei denen sich Schwindler gegenüber alten Menschen als deren Kinder ausgegeben und über Telefon um dringende Geldüberweisungen gebeten hätten. Oder Fälle, wo Menschen für die Benutzung von Internetseiten Geld bezahlen sollten, die sie nie benutzt hatten. Andere Gauner jubelten ihren Opfern falsche Aktien unter. Insgesamt summierte sich die Schadenshöhe auf den Rekord von rund 49 Milliarden Yen (rund 357 Millionen Euro) – ein Anstieg um Vergleich zum Vorjahr um gut ein Drittel.

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