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Kuba Trauer, staatlich verordnet

Nach dem Tod von Fidel Castro soll in Kuba Trauer herrschen, so will es die Regierung und verhängt gleichzeitig zahlreiche Verbote. International waren die Reaktionen auf den Tod des Revolutionärs unterschiedlich.
27.11.2016 - 16:35 Uhr Kommentieren
Alkoholverbot zum Zeichen der Trauer. Quelle: dpa
Ein Banner mit dem Foto des jungen Fidel Castro in Kuba

Alkoholverbot zum Zeichen der Trauer.

(Foto: dpa)

Nach dem Tod des Revolutionsführers Fidel Castro steht das sonst so quirlige Kuba still. Die Regierung hat bis zur Beisetzung des früheren Präsidenten am kommenden Sonntag eine Staatstrauer verhängt.

Alle Konzerte und Sportveranstaltung wurden abgesagt. Auch Startenor Plácido Domingo, der am Samstag eigentlich sein erstes Konzert in Kuba geben wollte, durfte nicht auftreten.

„Fidel Castro war ein brutaler Diktator“
Frankreichs Präsident Francois Hollande
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„Fidel Castro ist eine Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Er hat die kubanische Revolution mit ihren Hoffnungen und Enttäuschungen verkörpert. Wir haben zwar die Verletzung von Menschenrechten angeprangert, uns aber immer gegen das US-Embargo gegen Kuba ausgesprochen.“

(Foto: AFP)
Indiens Präsident Pranab Mukherjee
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Indiens Präsident drückte auf Twitter sein Bedauern aus und nannte Castro einen „Freund Indiens“.

(Foto: dpa)
Donald Trump
3 von 13

„Kuba bleibt ein totalitärer Staat. Ich hoffe, dass der heutige Tag eine Wende einleitet, in eine Zukunft, in der das wundervolle kubanische Volk endlich in Freiheit leben kann, die es so verdient. Der Horror hat zu lange angehalten. Castros Vermächtnis ist eines von Schießkommandos, Diebstahl, unvorstellbarem Leid, Armut und der Verweigerung fundamentaler Menschenrechte.“

(Foto: AP)
Barack Obama
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„Ich reiche Kuba die Hand der Freundschaft. Die Geschichte wird letztlich zeigen, welchen enormen Einfluss diese Einzelperson auf die Menschen und die Welt um ihn herum hatte. Kuba wird sich in den kommenden Tagen an die Vergangenheit erinnern und auch in die Zukunft blicken. In Amerika haben sie einen Freund und Partner.“

(Foto: AP)
Russlands Präsident Wladimir Putin
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„Fidel Castro war das Symbol einer Epoche, ein aufrichtiger und verlässlicher Freund Russlands. Der Name dieses herausragenden Staatsmanns wird zu Recht als Symbol einer Ära in der modernen Weltgeschichte angesehen.“

(Foto: dpa)
Michail Gorbatschow
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„Castro hat der härtesten Blockade der USA widerstanden und sein Land gestärkt Trotz enormen Drucks hat er Kuba auf den Weg der unabhängigen Entwicklung geführt. Er bleibt als großer Politiker in Erinnerung, der in der Geschichte der Menschheit eine tiefe Spurhinterlassen hat.“

(Foto: dpa)
Xi Jinping
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„Das chinesische Volk hat einen guten und wahrhaftigen Genossen verloren. Genosse Castro wird immer weiterleben.“

(Foto: AP)

Alkohol darf offiziell weder in Geschäften verkauft, noch in Restaurants oder Hotels ausgeschenkt werden. Allerdings halten sich nicht alle Etablissements an die Auflage. In einigen Paladares, wie privat geführte Restaurants in Kuba genannt werden, steht Bier auf den Tischen. Auch auf dem Schwarzmarkt gibt es durchaus die eine oder andere Flasche Rum zu kaufen.

Diskotheken und Tanzlokale bleiben bis zum kommenden Sonntag geschlossen. In der Altstadt von Havanna, wo sonst aus jedem Fenster ein Radio plärrt, ist es auffällig ruhig. Laute Musik ist verboten. Kuba ohne heiße Salsa-Rythmen - das ist sonst auf der Karibikinsel undenkbar.

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