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Lance Armstrong Armstrong zeigt sich emotional

In seinem viel beachteten Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey hatte der gefallene Radstar Lance Armstrong erstmals eine Doping-Beichte abgelegt. Im zweiten Teil des Interviews war er den Tränen nahe.
19.01.2013 - 04:30 Uhr 3 Kommentare
In Texas zeigte eine Hotelbar das Interview auf dem großen Bildschirm. Quelle: dapd

In Texas zeigte eine Hotelbar das Interview auf dem großen Bildschirm.

(Foto: dapd)

London Den Auftakt seiner Doping-Beichte meisterte Lance Armstrong noch mit bemerkenswert unzerknirschter Selbstbeherrschung. Als Talkmasterin Oprah Winfrey jedoch auf die Erlebnisse seiner Familie zu Sprechen kam, überwältigten den gefallenen Radstar die Emotionen.

„Ich beobachtete, wie mein Sohn Luke mich verteidigte und sagte: ´Das stimmt nicht. Was ihr über meinen Vater sagt, ist nicht wahr´“, berichtete Armstrong im zweiten Interviewteil mit Blick auf die Dopingvorwürfe gegen ihn, die er jahrelang wider besseren Wissens zurückgewiesen hatte.

"Ja, ja, ja" - Armstrongs-Geständnis

„Das war der Zeitpunkt, als ich wusste, dass ich es ihm (Luke) sagen muss“, erklärte er. Der 13-jährige Luke ist der älteste seiner fünf Kinder.

„Was haben Sie ihm gesagt?“, hakte Winfrey nach. Armstrong antwortete: „Ich habe ihm gesagt: 'Hör zu, über deinen Vater hat es viele Fragen gegeben. Über meine Karriere. Ob ich gedopt habe oder nicht. Ich habe das immer rabiat und trotzig zurückgewiesen. Das habt ihr Jungs gesehen. Deswegen habt ihr mir vermutlich vertraut'“. Dann folgte eine lange Pause. „Ich sagte: 'Verteidigte mich nicht länger. Tu es nicht'“, erklärte ein den Tränen naher Armstrong stockend.

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    Zuvor hatte Armstrong über seinen erzwungenen Rückzug aus der von ihm gegründeten Krebsstiftung Livestrong gesprochen. In dem ganzen Skandal sei der Abschied von seiner Organisation für ihn der demütigendste Moment gewesen, sagte Armstrong in dem am Freitagabend ausgestrahlten Interview. Livestrong „war wie mein sechstes Kind. Und die Entscheidung zu treffen, sich zurückzuziehen, war eine große Sache“, sagte er weiter. „Es war das Beste für die Stiftung, aber es tat weh wie die Hölle.“

    Ob er sich entehrt fühle, fragte ihn Talkmasterin Oprah Winfrey. „Natürlich. Ich fühle mich gedemütigt. Ich schäme mich“, antwortete Armstrong. Im ersten Teil des Gesprächs hatte der 41-Jährige nach jahrelangen Dementis gestanden, zu leistungssteigernden Substanzen gegriffen zu haben.

    • dapd
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    3 Kommentare zu "Lance Armstrong: Armstrong zeigt sich emotional"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das Verhaltenspaket vom erfolgreichen Strahlemann über das Wegputzen von Kritikern bis hin zum Scheitern mit anschliessender öffentlicher Entschuldigung ist ein Indikator für die zukünftigen Pläne, er bringt alles mit - Rücksichtslosigkeit, Lügen, schauspielerische Fähigkeiten, Gier, ... - er ist prädestiniert für eine glänzende Politkarriere.

    • Was für ein Vollar... Jahrelang hat er alle belogen, verleumdet und die Kohle eingestrichen und nun, wo seine Karriere sowieso zuende ist, macht er sich an das nächste Projekt, mit vielen Tränen seine Weste wieder reinzuwaschen, damit er das ergaunerte Geld auch mit gutem Ruf genießen kann. Ich möchte nicht wissen, was er für dieses Interview eingsteckt hat. Der Mann ist doch durch und durch falsch. Und ARD und ZDF haben immer schön mitgespielt, in dem Sie diesen Leuten auch noch eine Bühne geben.

    • der typ ist ein schauspieler. ich habe gesehen wie er menschen, die ihn, wie es sich nun herausstellt, zurecht angeklagt haben, fertig gemacht hat.

      arogant rotzfrech mit seinen mitmenschen umgegangen ist.


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