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Loveparade-Unglück 35.000 Unterstützer für Strafprozess

Im April hatte das Landgericht Duisburg die Anklage gegen zehn Beschuldigte im Loveparade-Prozess nicht zur Hauptverhandlung zugelassen. Die Hinterbliebenen drängen weiter auf einen Strafprozess.
Am Vorabend, dem sechsten Jahrestag der Tragödie, hatten Menschen in Duisburg mit einem Meer aus Kerzen an die Opfer erinnert. Quelle: dpa
Loveparade-Jahrestag

Am Vorabend, dem sechsten Jahrestag der Tragödie, hatten Menschen in Duisburg mit einem Meer aus Kerzen an die Opfer erinnert.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Hinterbliebene von Loveparade-Opfern dringen auf einen Strafprozess zur Aufarbeitung der Katastrophe mit 21 Toten und mehr als 600 Verletzten. Am Montag übergaben die Eltern von drei bei dem Techno-Festival gestorbenen Besuchern dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf die Daten von mehr als 350.000 Online-Unterstützern. „Es kann nicht sein, dass es keine Verantwortung gibt“, sagte Gabi Müller. Die Initiatorin der Petition verlor bei dem Unglück vor sechs Jahren ihren Sohn. Die Unterstützer-Unterschriften stammen auch aus Spanien und Italien, woher auch Opfer kamen.

Nachdem das Landgericht Duisburg im April die Anklage gegen zehn Beschuldigte wegen Mängeln nicht zur Hauptverhandlung zugelassen hatte, haben Staatsanwaltschaft und Nebenkläger Beschwerde eingelegt. Darüber muss in den kommenden Monaten das Düsseldorfer OLG entscheiden.

Ein Vertreter des Gerichts nahm die Unterschriften am Montag entgegen und betonte zugleich, der zuständige Senat werde unabhängig von der Petition ausschließlich nach Recht und Gesetz entscheiden.

Am Vorabend, dem sechsten Jahrestag der Tragödie, hatten Menschen in Duisburg mit einem Meer aus Kerzen an die Opfer erinnert.

  • dpa
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