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Massenkarambolage in England Mehrere Menschen sterben in „gigantischem Feuerball“

Bei einem riesigen Auffahrunfall in England sind 27 Autos in Flammen aufgegangen, mehrere Menschen starben, mehr als 40 sind verletzt. Noch immer fahnden die Ermittler fieberhaft nach der Ursache für die Tragödie.
05.11.2011 - 12:06 Uhr Kommentieren
27 Fahrzeuge knallten aufeinander. Quelle: dpa

27 Fahrzeuge knallten aufeinander.

(Foto: dpa)

London Bei einer Massenkarambolage sind auf der Autobahn M fünf im Südwesten Englands mehrere Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unfall mit 27 Fahrzeugen wurden am Freitagabend 43 Menschen verletzt, einige davon schwer. Hubschrauber brachten einige von ihnen in mehrere umliegende Krankenhäuser. Die Zahl der Toten gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

Der Autobahnabschnitt in der Nähe von Taunton in der Grafschaft Somerset sollte bis Samstagabend in beide Richtungen gesperrt bleiben. Auch am Tag danach bot sich an der Unfallstelle ein Bild der Verwüstung: In nördlicher Richtung standen zwei Unfall-Lastwagen quer auf der Fahrbahn, umgeben von verkeilten Fahrzeugen.

Die Unfallursache war zunächst unklar. Augenzeugen zufolge herrschte Nebel zum Zeitpunkt des Unfalls gegen 20.30 Ortszeit, kurz zuvor habe es gut eine Stunde lang geregnet. Einige Menschen hätten helfen wollen, konnten sich wegen Rauch und Hitze der brennenden Fahrzeuge jedoch nicht nähern.

Nur umrisshaft lässt sich auf diesem Bild das enorme Feuer erkennen. Quelle: AFP

Nur umrisshaft lässt sich auf diesem Bild das enorme Feuer erkennen.

(Foto: AFP)

„Die eintreffenden Rettungsmannschaften sahen sich sprichwörtlich einem gigantischen Feuerball ausgesetzt“, sagte Anthony Bangham von der Polizei in Avon und Somerset. „Die meisten Fahrzeuge standen in Flammen und brannten für einen beträchtlichen Zeitraum.“ Ein Sprecher des Rettungsdienstes für Devon und Somerset sagte, es sei der schlimmste Unfall, an den er sich erinnern könne.

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    Viele Augenzeugen berichteten von Schockzuständen, nachdem sie die Brände, einklemmten und verletzten Opfer sowie vermutlich tote Menschen gesehen hatten. „Es wird psychologisch noch eine lange Zeit schwierig sein, damit fertig zu werden“, sagte Amanda George, die etwas über 150 Meter vom Unfallort entfernt gestanden hatte. Ihre Kinder hätten zunächst geglaubt, es handele sich um eines der Freudenfeuer, die die Briten alljährlich am Abend des 5. November - der Guy-Fawkes-Nacht - zusammen mit Feuerwerken entfachen.

    • dpa
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