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Massive Schneestürme Flug- und Stromausfälle in den USA

In den USA haben schwere Stürme im Süden und in der Mitte des Landes Flug- und Stromausfälle verursacht. Bereits am Dienstag wurden hunderttausende Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten.
26.12.2012 - 21:40 Uhr Kommentieren
In der Hafenstadt Mobile im Bundesstaat Alabama hat ein Wirbelstürm schwere Verwüstungen angerichtet. Quelle: Reuters

In der Hafenstadt Mobile im Bundesstaat Alabama hat ein Wirbelstürm schwere Verwüstungen angerichtet.

(Foto: Reuters)

Winston-Salem/Chicago Wegen massiver Schnee- und Eisstürme haben die Behörden in den USA am Mittwoch Unwetterwarnungen ausgesprochen und hunderte Flüge gestrichen. Die Meteorologen des Landes warnten vor "gefährlichen Reisebedingungen" wegen Schneemassen auf den eisglatten Straßen und vor Stromausfällen. Sie sagten bis zu 46 Zentimeter Schnee im Nordosten des Landes voraus. Nachdem am Dienstag bereits 500 Flüge ausgefallen waren, wurden am Mittwochmorgen erneut fast 700 Verbindungen gestrichen.

Mehr als 240 000 Menschen im Süden und Mittleren Westen verbrachten die Nacht zum Mittwoch im Dunkeln in ihren Häusern, wie die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Elektrizitätsgesellschaften berichtete.

Insgesamt wurden dem Sender CNN zufolge am Dienstag fast 30 Tornados gemeldet - das sei die bisher höchste Zahl an einem Weihnachtstag in den USA. Betroffen war demnach auch die Hafenstadt Mobile im Bundesstaat Alabama. Hier habe ein Wirbelsturm teils schwere Verwüstungen angerichtet.

Little Rock, die Hauptstadt des US-Bundesstaats Arkansas, erlebte derweil die weißesten Weihnachten seit fast 90 Jahren. Während es dort sonst nur sehr selten schneit, bescherte die Sturmfront der Stadt diesmal eine mehr als 20 Zentimeter hohe Schneedecke.

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    Drei Menschen starben rund um die Weihnachtstage wegen der schweren und von Wirbelstürmen begleiteten Unwetter, darunter ein Mann in Houston im Bundesstaat Texas, auf dessen Auto ein Baum gestürzt war. Von dem winterlichen Tief waren die USA vom Golf von Mexiko bis zu der Region nahe der Großen Seen im Nordosten des Landes betroffen.

    Das Schlechtwettergebiet über den USA zog am Mittwoch in Richtung Nordosten. In Teilen Neuenglands wurden heftige Schneefälle und Glatteis erwartet.

     
    • afp
    • rtr
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