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Merkel beim EU-Gipfel Zwischen Frittenbude und Verhandlungstisch

Beim EU-Gipfel ging es vorwiegend um den Brexit und die Flüchtlingsfrage. Angela Merkel jedoch brauchte eine Stärkung – und fand sie an einer Pommesbude. Genießen konnten es beide: die Bundeskanzlerin und der Besitzer.
22.02.2016 - 16:05 Uhr
Am Rande des EU-Gipfels gönnte sich die Kanzlerin an einer Brüsseler Frittenbude eine Portion Pommes. Quelle: Screenshot
Kanzlerin Merkel an der Frittenbude

Am Rande des EU-Gipfels gönnte sich die Kanzlerin an einer Brüsseler Frittenbude eine Portion Pommes.

(Foto: Screenshot)

Brüssel Angela Merkel hatte beim EU-Gipfel in Brüssel schwere Debatten zu führen. Der Verbleib von Großbritannien in der EU geriet zum Nervenkrieg für alle Beteiligten. Klar, dass sie da auch mal eine Pause brauchte. Unmittelbar vor der Verhandlung über das britische Reformpaket, die mit rund neun Stunden verzögert begonnen hatte, ging Merkel also begleitet von Sicherheitsleuten und Regierungssprecher Steffen Seibert um den Block. Ihr Weg führte sie an der belgischen Pommesbude „Maison Antoine“ am Place Jourdan vorbei – wo sie sich ein Schälchen Fritten bestellte.

Der Besitzer reagierte instinktiv, oder – wie ein Twitter-User schreibt – „lässig“ und zückte das Smartphone. Das Selfie und weitere Bilder veröffentlichte er direkt bei Facebook:

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    Die Bilder verbreiteten sich auch über Instagram und Twitter – das bekamen dann auch internationale Medien mit: Das britische Nachrichtenportal „ITV News“ lud ein Video hoch, auf dem man Merkels Genuss miterleben kann. Die Fritten jedenfalls schienen ihr zu schmecken.

    Die User, darunter augenscheinlich viele Kenner der Brüsseler Frittenbude, tauschten sich auf Facebook lebhaft darüber aus, welche Soße die deutsche Kanzlerin wohl zu ihren Pommes wählte. Wie die belgische Zeitung „De Morgen“ berichtet, nahm sie „Andalouse“, einen Mix aus Mayonnaise, Tomatenpaste und Pfeffer.
    Die Journalistin und Autorin Hatice Akyün kommentierte: „Flüchtlingspolitik, nächtliche Pommesgelüste – noch nie hatte ich mit Angela Merkel so viel gemeinsam wie jetzt.“

    Auch wenn sie derzeit viel Kritik aushalten muss – bei ihrem Ausflug zur „Maison Antoine“ hat die Kanzlerin sich ins Herz der User gegessen. Vielleicht war das genau, was sie beabsichtig hat.

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