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Mexiko Drogenkartell setzt Granatwerfer ein

Polizei und Militär im mexikanischen Jalisco gehen offensiv gegen Verbrecherbanden vor. Die Verbrecherorganisation Jalisco Nueva Generación schoss daraufhin offenbar einen Militärhubschrauber ab - mit einem Granatwerfer.
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Ein mexikanischer Soldat beobachtet die Absturzstelle des unter Beschuss geratenen Hubschraubers im Bundesstaat Jalisco. Quelle: AFP
Drogenkrieg in Mexiko

Ein mexikanischer Soldat beobachtet die Absturzstelle des unter Beschuss geratenen Hubschraubers im Bundesstaat Jalisco.

(Foto: AFP)

Mexiko-StadtBeim tödlichen Angriff auf einen Militärhubschrauber in Mexiko haben mutmaßliche Mitglieder eines Drogenkartells einen Granatwerfer benutzt. Das zeige die enorme Feuerkraft, über die das Verbrechersyndikat Jalisco Nueva Generación verfüge, sagte der Nationale Sicherheitsbeauftragte Monte Alejandro Rubido am Montag im Fernsehen.

Die Verbrecher hatten am Freitag im Bundesstaat Jalisco eine Granate auf den Helikopter des Typs Cougar abgefeuert. Nach einem Treffer am Heckrotor musste der Hubschrauber notlanden. Bei dem Angriff kamen sechs Soldaten ums Leben, wie Rubido in einem Interview des Radiosenders Fórmula sagte.

Insgesamt wurden bei den Kämpfen am Freitag in verschiedenen Orten in Jalisco 15 Menschen getötet. Neben den Soldaten kamen acht Verdächtige und ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft ums Leben. Die Gefechte waren ausgebrochen, nachdem Polizei und Militär in Jalisco offensiv gegen Verbrecherbanden vorgegangen waren.

Das Kartell Jalisco Nueva Generación trat vor fünf Jahren erstmals in Erscheinung und ist laut US-Behörden eines der mächtigsten Verbrechersyndikate Mexikos. Beim Angriff der Gruppe auf eine Polizeipatrouille waren Anfang April 15 Menschen ums Leben gekommen.

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  • dpa
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