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Millionenstrafe Urteil um Tod von Whitney Houstons Tochter

Bobbi Kristina Brown starb unter ähnlichen Umständen wie ihre berühmte Mutter Whitney Houston. Der verdächtige Ex-Freund musste damals nicht ins Gefängnis, wird nun aber mit einer millionenschweren Strafzahlung belegt.
18.11.2016 - 09:24 Uhr 1 Kommentar
Nick Gordon, Ex-Freund von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown, wurde zu einer millionenschweren Strafzahlung verurteilt. Quelle: AFP
Bobbi Kristina Brown und Nick Gordon

Nick Gordon, Ex-Freund von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown, wurde zu einer millionenschweren Strafzahlung verurteilt.

(Foto: AFP)

Los Angeles Anderthalb Jahre nach dem Tod der Tochter von US-Superstar Whitney Houston hat ein Gericht ihren damaligen Freund zu einer millionenschweren Entschädigungszahlung verurteilt. Wegen der „rechtswidrig herbeigeführten Tötung“ der damals 22-jährigen Bobbi Kristina Brown soll ihr Freund Nick Gordon nun 36,3 Millionen Dollar (33,9 Millionen Euro) zahlen, heißt es nach Angaben der Klägeranwälte in einem am Donnerstag ergangenen Urteil eines Gerichts im Bundesstaat Georgia.

Bobbi Kristina Brown war im Januar 2015 bewusstlos in einer Badewanne in ihrem Haus in Atlanta gefunden worden. Nach einem monatelangen Koma starb sie im Juli 2015. Gerichtsmediziner wiesen in ihrem Blut erhebliche Mengen von Drogen nach. Ihre Mutter Whitney Houston war 2012 unter ähnlichen Umständen tot in einer Badewanne aufgefunden worden.

Die Gerichtsmediziner hatten nach eigenen Angaben nicht klären können, ob es sich bei Bobbi Kristina Browns Tod um einen Unfall handelte oder ob Fremdverschulden vorlag. Gegen ihren Freund Gordon, der sich damals im Haus aufhielt, gab es kein Strafurteil. Allerdings strengten die Verwalter von Browns Nachlass ein Zivilverfahren mit einer Schadenersatzklage gegen ihn an.

Richter Jackson Bedford kam in seinem Urteil nach Angaben der Klägeranwälte nun zu dem Schluss, dass Gordon seiner damaligen Freundin „einen giftigen Cocktail verabreichte, der sie bewusstlos werden ließ, und sie dann mit dem Gesicht nach unten in eine Wanne mit kaltem Wasser legte“. Gordon habe zuvor mit einem Freund ein „Kokain- und Alkoholgelage“ abgehalten und habe seiner Freundin offenbar aus Eifersucht eins auswischen wollen.

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    Klägeranwalt David Ware kündigte an, die Schadenersatzzahlung bei Gordon „mit allem Nachdruck“ einzutreiben. „Der Angeklagte wird der Justiz nicht entkommen“, erklärte Wade. Die Klage habe er eingereicht, „um Bobbi Kristina Brown Gerechtigkeit widerfahren zu lassen“.

    • afp
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    1 Kommentar zu "Millionenstrafe: Urteil um Tod von Whitney Houstons Tochter"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

      @ Herr Hoffmann

      ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
      Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

      Aber immer gerne, dafür gebe ich und Herr von Horn uns richtig Mühe.
      Nicht einfach den ganzen Tag zu allen Artikeln Kommentare zu schreiben.
      Da muss man schon einen breit aufgestellten Sachverstand haben. Danke

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