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Ministerlöhne offengelegt Italien: Kabinetts-Website bricht zusammen

Italiens Premier Mario Monti hatte Transparenz angekündigt, auch bei den Ministergehältern. Die wollten jetzt aber zu viele Italiener einsehen. Die Internetseite des Kabinetts brach zusammen.
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Italiens Premierminister Mario Monti versprach den Italienern vollen Druchblick - auch bei Ministergehältern. Quelle: AFP

Italiens Premierminister Mario Monti versprach den Italienern vollen Druchblick - auch bei Ministergehältern.

(Foto: AFP)

Rom Italiener können seit Dienstag auf der Webseite des Kabinetts die Steuererklärungen ihrer Expertenminister einsehen und damit, wie viel die Regierenden verdienen. Wegen des großen Andrangs brach die Webseite für Stunden zusammen.

Kurz vor seinem Amtsantritt im November hatte Premier Mario Monti volle Transparenz bei den Gehältern seiner Regierungsmitglieder versprochen. Er hatte sich verpflichtet, dass binnen dreier Monate alle Minister im Internet ihre Steuererklärung veröffentlichen würden. Genau das hat er jetzt getan, mit ungeahnten Folgen.

Aus der Webseite der Regierung geht nun unter anderem hervor, dass Großbanker Corrado Passera, Ex-Geschäftsführer der Bank Intesa San Paolo, mit einem Jahreseinkommen von 3,5 Millionen Euro 2010 der reichste Minister des Monti-Teams ist, wie unter anderem das Schweizer Magazin Cash berichtet.

In diesem Jahr wird sich Passera mit einem bescheideneren Einkommen begnügen müssen. Als Minister wird er brutto rund 190.000 Euro verdienen. Außenminister Giulio Terzi meldete ein Jahreseinkommen 338.000 Euro, Innenministerin Annamaria Cancellieri von gut 183.000 Euro.

Monti verlangt von seinen Landsleuten beträchtliche Opfer zur Eindämmung der Staatsschuld, will aber mit gutem Beispiel vorangehen. Als privaten Beitrag zu den Sparbemühungen verzichtete der Regierungschef auf sein Gehalt als Ministerpräsident und Wirtschaftsminister.

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1 Kommentar zu "Ministerlöhne offengelegt: Italien: Kabinetts-Website bricht zusammen"

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  • Premier Mario Monti ist nach jüngsten Gerüchten der Piratenpartei beigetreten. Jetzt gibts die versprochene Transparenz :D