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Nach dem Tod vn Moshammer Yorkshire-Terrier Daisy darf nicht erben

Nach dem Tod des Münchner Modeunternehmers Rudolph Moshammer hat sein von ihm über alles geliebter Yorkshire-Terrier Daisy vorübergehend bei der Polizei Zuflucht gefunden.

HB MÜNCHEN. Der Vierbeiner wurde aus Moshammers Villa in Grünwald zur dortigen Polizeiinspektion gebracht, berichtete ein Beamter. Moshammers Chauffeur habe aber versprochen, den Hund zunächst zu sich zu nehmen und sich gut um das Tier zu kümmern.

Moshammer und rrier Daisy waren zwar unzertrennlich, doch die Hündin kann das Vermögen des ermordeten Modeschöpfers nicht erben. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts München hervor, das die ARAG-Versicherung in Düsseldorf veröffentlichte. Die Richter entschieden: Da Hunde keine rechtsfähigen Personen seien, könnten sie nichts erben. Im konkreten Fall hatte eine Hundebesitzerin ihren Vierbeiner neben anderen Familienangehörigen als Erben benannt. Nach ihrem Tod kümmerte sich dann eine Bekannte der Verstorbenen um den hinterbliebenen Hund und erhoffte sich deshalb auch einen Anteil des Erbes. Doch die Richter machten ihr einen Strich durch die Rechnung.

Der Verbleib der Yorkshire-Terrier-Dame, die Moshammer oft mit Schleifchen am Kopf schön machte und auf dem Arm trug, interessierte die Journalisten auf der Pressekonferenz am Freitag gleich nach den Fragen zu den Details der Todesumstände. Die Ermittler berichteten, sie hätten Daisy im Schlafzimmer des Modemachers gefunden, wo sie oft nachts sei. Ob die Tür offen oder geschlossen war, wollten sie nicht sagen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Auf seiner Homepage (www.moshammer.de) widmete Moshammer dem Schoßhund ein eigenes Kapitel „Über Daisy“. 1998 erschien sein Buch „Ich, Daisy - Bekenntnisse einer Hundedame“.

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