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Nach dem Verschwinden eines Frachters Zwei Seeleute im Südatlantik gerettet

Ein großes Containerschiff sendete am Freitag einen Notruf. Seitdem gilt der Frachter mit 22 Seeleuten an Bord als vermisst. Nun sind zwei Männer im Südatlantik gerettet worden.
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Seit Freitag wird ein Containerschiff vermisst. An Bord waren acht südkoreanische und 16 philippinische Seeleute. Quelle: AFP
Südkoreanische Flagge

Seit Freitag wird ein Containerschiff vermisst. An Bord waren acht südkoreanische und 16 philippinische Seeleute.

(Foto: AFP)

Montevideo/Seoul Zwei Schiffbrüchige eines offenbar gesunkenen südkoreanischen Containerschiffs sind im Südatlantik gerettet worden. Die Seeleute wurden aus einem Rettungsboot 3.700 Kilometer vor der uruguayischen Küste geborgen, sagte der Sprecher der uruguayischen Marine, Gastón Jaunsolo, der Zeitung „El Observador“ zufolge.

Der 322 Meter lange Frachter „Stellar Daisy“ wird seit Freitag vermisst. Die Besatzung hatte einen Notruf abgesetzt, das Schiff habe einen Wassereinbruch. Vier Frachter, die sich in der Nähe befanden, beteiligten sich an der Suchaktion. Ölflecken wiesen darauf hin, dass die „Stellar Daisy“ gesunken sei, teilte die uruguayische Marine mit.

Südkoreanische Medien berichteten am Sonntag unter Berufung auf das Außenministerium, dass es sich bei den Geretteten um zwei philippinische Seeleute handle. Die Schiffbrüchigen hätten sich auf einem Rettungsschlauchboot befunden. Zwei weitere Rettungsboote des Frachtschiffes seien leer entdeckt worden.

Das Schiff war von einem brasilianischen Hafen mit Ziel Südafrika ausgelaufen. An Bord waren 8 südkoreanische und 16 philippinische Seeleute.

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  • dpa
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