Nach Hitzeschäden Zugverkehr um Frankfurt wieder normal

Der Sommer macht der Bahn zu schaffen. Rund um Frankfurt am Main hat die Hitze Schienen so verzogen, dass sie repariert werden müssen. Zahlreiche Züge fielen aus. Inzwischen läuft der Bahnverkehr weitgehend regulär.
Update: 10.08.2015 - 09:18 Uhr Kommentieren
Rund um Frankfurt hat die Hitze Schienen so stark beschädigt, dass sie repariert werden müssen. Der Zugverkehr ist stark beeinträchtigt. Quelle: dpa
Hitze beschädigt Schienen

Rund um Frankfurt hat die Hitze Schienen so stark beschädigt, dass sie repariert werden müssen. Der Zugverkehr ist stark beeinträchtigt.

(Foto: dpa)

Frankfurt/MainHitzeschäden an Bahngleisen rund um Frankfurt hatten seit dem frühen Freitagabend den Zugverkehr am einem der wichtigsten Knotenpunkte Deutschlands behindert. An mindestens zwei Stellen hatten sich die Gleise wegen der hohen Temperaturen derart verzogen, dass sie repariert werden müssen.

Die Deutsche Bahn war zunächst davon ausgegangen, dass die Schäden in der Nacht zum Samstag behoben werden könnten. Wie viele Züge insgesamt verspätet waren und ausfielen, konnte die Bahn zunächst nicht sagen. Am Sonntag waren am Frankfurter Hauptbahnhof erneut zahlreiche Verbindungen verspätet oder fielen ganz aus.

Schäden gibt es an Schienen an der Main-Neckar-Brücke auf der Strecke vom Frankfurter Hauptbahnhof in Richtung Süden sowie an der Station Galluswarte in Richtung Westen. Im Fernverkehr mussten laut Bahn IC-Züge von Hamburg via Frankfurt nach Karlsruhe über den Frankfurter Westbahnhof umgeleitet werden. Sie hielten nicht am Hauptbahnhof. Auch einige Züge von Dresden über Frankfurt waren betroffen

Nach den Ausfällen läuft der Bahnverkehr inzwischen wieder weitgehend regulär. Die Reparaturarbeiten sind nach Angaben der Deutschen Bahn abgeschlossen. „Im Regional- und S-Bahn-Verkehr sind alle Linien pünktlich. Im Fernverkehr kann es noch zu Verspätungen kommen“, sagte ein Sprecher am Montagmorgen. Das Unternehmen hatte zunächst angekündigt, der Verkehr werde erst ab Dienstag wieder normal rollen.

Was bei Hitze für Erleichterung sorgt
1. Tipp: Viel trinken
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Ein Straßenbauarbeiter trinkt unter der Mittagssonne aus einer Wasserflasche: Dehydration kann zu Herz-Kreislaufproblemen führen. In den heißen Monaten ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Bei Hitze sondert der Körper Schweiß ab. Damit das natürliche Abkühlungssystem funktioniert, muss immer genügend Flüssigkeit vorhanden sein, rät die Carstens Stiftung.

2. Tipp: Ins kühle Nass
2 von 10

Kinder toben auf einer Holzinsel und in einem Schlauchboot im Heiseder See bei Sarstedt in Niedersachsen: Bei Temperaturen über der 30-Grad-Marke gibt es nichts Schöneres, als einfach ins kühle Nass zu springen. Eine etwas andere Abkühlung sollten Sie sich ebenfalls regelmäßig gönnen.

3. Tipp: Salbei
3 von 10

Eine Biene auf einer Salbeiblüte: Es gibt Hinweise darauf, dass Salbei-Tee die Intensität von Hitzewallungen verringert. Wer sich mit dem Geschmack nicht anfreunden kann, findet in Zitronenverbene oder Pfefferminze lohnende Alternativen.

4. Tipp: Nass machen
4 von 10

Abkühlung im Brunnen: Für eine kleine Erfrischung zwischendurch sorgt das kalte Armbad, auch „kneipp'scher Espresso“ genannt. Dazu erst den linken und dann den rechten Arm circa 20 Sekunden in das Waschbecken mit kaltem Leitungswasser tauchen. Die Arme dabei leicht bewegen. Beide Arme danach aus dem Wasser nehmen und nur leicht abstreifen.

5. Tipp: Liegestuhl
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Ein Besucher der Landesgartenschau döst in einem Liegestuhl in der Sonne: Die erste und einfachste Selbsthilfemöglichkeit ist es, die Beine hochzulegen. Genügt das nicht, sollte die Blutzirkulation weiter angeregt werden, etwa durch kalte Güsse, kalte Beinwickel oder langsame Gymnastik – am besten im Wasser.

6. Tipp: Sonnenschutz
6 von 10

Ein Rentnerpaar genießt den Sommer in Konstanz: Insbesondere für Babys und Kleinkinder ist eine Kopfbedeckung in der Sonne obligatorisch. Im Sommer können lange, dünne Ärmel sinnvoll sein. Bei einem Aufenthalt in der Sonne zur Mittagszeit unterstützen leichte Stoffe den Körper in der Regulation seines Wärmehaushaltes.

7. Tipp: Leichte Kost
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Wassermelonen: Kühlende und mineralhaltige Lebensmittel sollten bei großer Hitze gegenüber schwerer Kost bevorzugt werden. Insbesondere Tomaten, Gurken und Melonen haben eine kühlende Wirkung, ähnlich wie Ananas, Blattsalate, Kefir, Joghurt und Quark.

  • dpa
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