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Nach Höhlenrettung Elon Musk beschimpft gefeierten britischen Höhlentaucher als Pädophilen

Elon Musk streitet weiter mit Tauchern, die ein Fußball-Team aus einer thailändischen Höhle gerettet haben. Auf Twitter beschimpft er einen Briten.
16.07.2018 Update: 16.07.2018 - 14:03 Uhr Kommentieren
Nachdem er selbst in der Höhle war, twitterte Elon Musk vergangene Woche Bilder von der Rettungsaktion. Quelle: AP
Höhlenrettung

Nachdem er selbst in der Höhle war, twitterte Elon Musk vergangene Woche Bilder von der Rettungsaktion.

(Foto: AP)

Bangkok Für viele Menschen ist Vern Unsworth ein Held. Bis zu 40 Kilometer kroch der Brite durch die Tham-Luang-Höhle in Thailand, unermüdlich suchte er die vermisste Fußballmannschaft. Er trommelte Spezialisten zusammen und teilte mit ihnen sein wohl einzigartiges Wissen über den gefährlichen Komplex. Dass die zwölf Jungs und ihr Trainer am Ende gerettet werden konnten, schreiben viele Experten ihm zu.

Tesla-Gründer Elon Musk aber kommt zu einer anderen Einschätzung. Er beschimpfte den Briten am Wochenende per Twitter öffentlich als Pädophilen. Anhaltspunkte für die vollkommen haltlose Unterstellung lieferte Musk freilich nicht.

Das Höhlendrama in Thailand wird für den E-Auto-Pionier damit endgültig zum PR-Desaster: Selbst viele seiner 22 Millionen Fans auf Twitter hatten für die Beleidigungen gegenüber dem gefeierten Vern Unsworth kein Verständnis. Vermutlich war es verletzter Stolz, der Musk zu der Entgleisung verleitete, mit der er sich im Höhlendrama verirrte.

Denn eigentlich hatte er vor, selbst zum Helden aufzusteigen. Mit einem Mini-U-Boot wollte er den eingeschlossenen Jungs zu Hilfe eilen. Doch als Musk die Höhle erreichte, war die Mannschaft schon fast gerettet – und dann warf Unsworth Musk auch noch vor, ohnehin nur gestört zu haben.

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    Für eine Operation sei Musks U-Boot viel zu groß und damit unbrauchbar gewesen, sagte Unsworth in einem Interview. Die Retter hätten den Unternehmer praktisch aus der Höhle herauskomplimentiert: „Musk soll sich das U-Boot hinstecken, wo es weh tut.“

    Das wollte Musk nicht auf sich sitzen lassen. Er kündigte per Twitter an, sein U-Boot an den Fundort der Höhle zu schicken und ein Video davon zu machen. Und er legte Richtung Unsworth nach: „Sorry, Pädo, du hast danach verlangt.“

    Wenige Stunden später wurde der Tweet zwar wieder gelöscht. Ein Nachspiel könnte die Beleidigung dennoch haben. Unsworth sagte dem britischen „Guardian“ bereits, er erwäge rechtliche Schritte gegen Musk: „Die Sache ist noch nicht vorbei.“

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