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Nach Regenfällen Tote bei Überschwemmungen in Südspanien

Bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter haben in Südspanien zu schweren Überschwemmungen geführt. Mindestens zehn Menschen starben, zwei Autobahnbrücken stürzten ein. Manche Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten.
29.09.2012 - 16:46 Uhr Kommentieren
Ein von den Fluten fortgerissenes Auto in Villanueva del Rosario, Malaga. Quelle: dapd

Ein von den Fluten fortgerissenes Auto in Villanueva del Rosario, Malaga.

(Foto: dapd)

Malaga Mindestens zehn Menschen sind im Süden Spaniens bei schweren Überschwemmungen nach sintflutartigen Regenfällen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen gelten nach wie vor als vermisst. In den Regionen Andalusien und Murcia wurden jeweils fünf Menschen Opfer der Fluten. Hunderte Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden.

Ministerpräsident Mariano Rajoy kündigte am Samstag in der baskischen Stadt Vitoria an, seine Regierung werde angesichts der Schäden Hilfe bei der EU beantragen.

Landesweit hatte am Freitagmorgen schwerer Regen eingesetzt, der in einigen Gebieten zu Springfluten führte, Häuser unter Wasser setzte und Autos fortspülte. Nach Angaben der Madrider Zeitung „El País“ wurden in Cádiz bis zu 200 Liter Regen auf den Quadratmeter registriert. Mehrere Orte seien überschwemmt worden, hieß es in der Zeitung „El Mundo“. Der Straßen- und Schienenverkehr sei stark beeinträchtigt worden. Zwei Autobahnbrücken

Mehrere Dörfer seien von der Außenwelt abgeschnitten, sagte der Präsident der Provinzregierung von Málaga, Elías Rendodo. In einigen Ortschaften sei das Wasser bis zu vier Meter über den normalen Fluss-Pegel gestiegen. Mehrere Autos seien von den Flutwellen mitgerissen worden. In der Ortschaft Archidona mussten Anwohner mit Hubschraubern von den Dächern gerettet werden.

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