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Nachbeben in Japan Neue Erdstöße erschüttern Tokio und Nordosten

Schock für die Einwohner Tokios: Erdstöße im Nordosten Japan haben auch die Hauptstadt erschüttert. Über Schäden ist noch nichts bekannt. Zuvor hatte die Regierung bereits die Evakuierungs- zur Sperrzone erklärt.
21.04.2011 - 16:35 Uhr Kommentieren

Fukushima-Zone wird zum Sperrgebiet

Tokio Eine Serie von Erdbeben hat die Nordostküste Japans erschüttert. Das heftigste erreichte eine Stärke von 6,1, wie es am Donnerstag auf der Internetseite der US-Erdbebenwarte hieß. Das Epizentrum lag etwa 60 Kilometer östlich von Tokio. Zuvor waren bereits vier Beben vor der Ostküste der Hauptinsel Honshu registriert worden. Sie erreichten Stärken von 5,0 bis 6,0.

Die japanische Regierung hatte zuvor einen vorläufigen Grenzwert für die Strahlenbelastung an Schulen festgelegt. Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press berichtete, dürfen Schulen und Spielplätze benutzt werden, solange die Strahlendosis unter freiem Himmel nicht mehr als 3,8 Mikrosievert pro Stunde beträgt. Rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima richtete die Regierung zudem eine offizielle Sperrzone mit einem Radius von 20 Kilometern ein.

Wenn sich ein Mensch bei dem festgelegten Strahlenwert jeden Tag acht Stunden lang draußen aufhält, beläuft sich die insgesamt über den Zeitraum eines Jahres angesammelte Radioaktivität nach Regierungsangaben auf rund 20 Millisievert. Der Grenzwert wurde unter der Bedingung festgelegt, dass fortwährend gemessen wird, hieß es.

Nach Angaben des Erziehungsministeriums entspricht der festgelegte Wert den Bestimmungen der International Commission on Radiological Protection, die bei einem Atomunfall eine jährliche Strahlendosis von bis zu 20 Millisievert sowohl für Erwachsene als auch für Kinder zulässt. Kinder reagieren allerdings viel empfindlicher auf eine Strahlenbelastung als Erwachsene.

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    Das Münchner Institut für Strahlenschutz am Helmholtz Zentrum bewertete die Einstufung dennoch positiv. Japan habe sich an den Werten orientiert, die von der internationalen Strahlenschutzorganisation empfohlen werden - und sogar noch vorsichtigere Zahlen festgelegt. „Der Grenzwert wurde niedriger eingestuft, als es in Deutschland für den Katastrophenfall vorgesehen wäre“, sagte Christoph Hoeschen, Leiter der Abteilung Medizinische Strahlenforschung und Diagnostik.

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