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Nairobi Mindestens 15 Tote bei Großbrand auf Markt in Kenias Hauptstadt

Die Flammen machten aus den Ständen und Hütten der Marktleute schnell Schutt und Asche. Auf dem Markt wurden Holz und Altkleider verkauft.
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Es ist bereits der siebte Großbrand auf dem Markt innerhalb von zehn Jahren. Quelle: dpa
Großbrand auf Markt in Kenia

Es ist bereits der siebte Großbrand auf dem Markt innerhalb von zehn Jahren.

(Foto: dpa)

NairobiBei einem Großbrand auf einem Markt in der kenianischen Hauptstadt Nairobi sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Rund 70 weitere wurden verletzt und zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht, erklärte ein Behördensprecher dem örtlichen Fernsehsender KTN. Retter suchten am Donnerstagmorgen in den Trümmern noch nach möglichen weiteren Opfern. Auf Fotos von der Unglücksstelle waren zahlreiche komplett abgebrannte Marktstände zu erkennen, vereinzelt waren noch Teile von Wellblechdächern zu sehen.

Das Feuer war demnach aus bislang ungeklärter Ursache in den frühen Morgenstunden auf dem Gikomba-Markt ausgebrochen und griff dann auf nahegelegene Wohnhäuser über. Neun Todesopfer seien noch in Gebäuden eingeschlossen, so Behördensprecher Kangethe Thuku weiter.

Die Bergungsarbeiten würden zudem von explodierenden Gaskanistern erschwert, die von Verkäufern des Marktes und Anwohnern zum Kochen genutzt wurden. Der Großbrand war bereits das siebte Feuer auf dem Gikomba-Markt innerhalb von zehn Jahren.

Das Feuer brach örtlichen Medienberichten zufolge in einem Bereich des Marktes aus, in dem Holz und Altkleider verkauft werden. In Gikomba kommen unter anderem aus Europa oder den USA Container mit Ballen von Altkleidern an, die von dort oft von Zwischenhändlern in kleinerer Stückelung weiterverkauft werden.

Mindestens 15 naheliegende Wohnungen und Hütten seien den Flammen ebenfalls zum Opfer gefallen, erklärte der Rettungsdienst St. John Ambulance über den Kurzmitteilungsdienst Twitter. Unter den 70 Verletzten seien auch 17 Kinder, erklärte der amtierende Chef des nahen Kenyatta-Krankenhauses, Thomas Mutie. Knapp 30 Verletzte wurden demnach ambulant versorgt, etwa 40 Patienten stationär.

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  • dpa
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