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Niederlande Leckgeschlagenes Schiff „Britannia“ weggeschleppt

Rund 200 deutsche und österreichische Passagiere und Besatzungsmitglieder waren an Bord, als das Kreuzfahrtschiff „Britannia“ Leck schlug. Es soll nun in Amsterdam repariert werden; die Reisenden treten die Heimreise an.
23.06.2014 Update: 23.06.2014 - 14:20 Uhr Kommentieren
Die niederländische Feuerwehr pumpt Wasser aus der „Britannia“, damit sie nicht im Ijssel-Fluss untergeht. Quelle: dpa

Die niederländische Feuerwehr pumpt Wasser aus der „Britannia“, damit sie nicht im Ijssel-Fluss untergeht.

(Foto: dpa)

Zutphen/Stuttgart Die 154 Passagiere des leckgeschlagenen deutschen Flusskreuzfahrtschiffs „MS Britannia“ haben die Heimreise aus den Niederlanden angetreten. Sie seien mit Bussen nach Köln gebracht worden, teilte der Reiseveranstalter am Montag in Stuttgart mit. Die „Britannia“ wurde am Morgen von der Unglücksstelle im niederländischen Zutphen weggeschleppt. Sie soll nach Angaben der niederländischen Wasserschutzbehörde auf einer Werft in Amsterdam repariert werden. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist weiter unklar.

In der Nacht zum Sonntag war das 110 Meter lange Schiff auf der Ijssel plötzlich leckgeschlagen. Passagiere berichteten von einem dumpfen Knall. Danach sei Wasser eingedrungen. Das Wasser in Kabinen und Gängen stand gut zehn Zentimeter hoch, wie Augenzeugen berichteten. Der Kapitän erreichte den Kai von Zutphen und ließ die „Britannia“ evakuieren. Die meist älteren Passagiere aus Deutschland und Österreich und die Besatzung wurden in Sicherheit gebracht.

Eine Erklärung für das Unglück konnten die niederländischen Behörden noch nicht geben. Die Wasserschutzbehörde untersuchte die Fahrrinne der Ijssel, fand aber nach eigenen Angaben keine Hindernisse, die einen Aufprall verursachen könnten.

Die Feuerwehr pumpte am Sonntagabend das Wasser ab. Das Leck wurde provisorisch abgedichtet.

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    Das Flusskreuzfahrtschiff hatte der Stuttgarter Reise-Veranstalter Nicko Tours in der Schweiz gechartert für eine Reise nach Antwerpen und Amsterdam. Es war auf dem Heimweg nach Köln, als das Unglück geschah. Verletzt wurde niemand, sagte eine Sprecherin von Nicko Tours. „Die meisten konnten auch ihr Gepäck unbeschadet mitnehmen.“

    Von Köln aus sollten die Passagiere mit Zug, eigenem Auto oder Taxi nach Hause weiter reisen.

    • dpa
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