Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nordkorea Zweifel an Geschichte von Lager-Flüchtling

Er galt als Beweis dafür, dass Nordkorea in harschen Gefangenenlagern Menschenrechtsverletzungen begeht. Jetzt aber hegt ein Autor Zweifel an Shin Dong Hyuks Lebensgeschichte.
19.01.2015 - 11:05 Uhr Kommentieren
Der Aktivist Shin Dong Hyuk entschuldigt sich für „Ungenauigkeiten“ in seinen Schilderungen über sein Leben in einem nordkoreanischen Lager Quelle: Reuters

Der Aktivist Shin Dong Hyuk entschuldigt sich für „Ungenauigkeiten“ in seinen Schilderungen über sein Leben in einem nordkoreanischen Lager

(Foto: Reuters)

New York Er floh aus einem nordkoreanischen Internierungslager und wurde das Gesicht der internationalen Menschenrechtsvorwürfe gegen Pjöngjang: Jetzt hat der prominente Aktivist Shin Dong Hyuk nach Angaben eines Autoren Schlüsselelemente seiner geschilderten Erfahrungen aus Strafgefangenenlagern in seinem Heimatland geändert. Shin solle erklären, „warum er mich in die Irre geführt hat“, erklärte der US-Journalist Blaine Harden auf seiner Internetseite.

Interviews mit Shin waren die Grundlage, auf der Harden das Buch „Escape from Camp 14“ (deutsch: „Flucht aus Lager 14“) geschrieben hatte. Es thematisiert die Menschenrechtsverletzungen in nordkoreanischen Camps.

Pjöngjang versuchte Ende vergangenen Jahres vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen, Shin zu diskreditieren, als sich das Land gegen Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen zur Wehr setzte. Diese stützen sich auf Erkenntnisse einer UN-Untersuchungskommission, zu denen auch Shin beitrug.

Die abgeschottete asiatische Diktatur dementiert, dass es politische Strafgefangenenlager mit harten Methoden innerhalb ihrer Grenzen gab oder gibt. Dem widersprechen Angaben von Abtrünnigen und Satellitenaufnahmen. Zu den Anschuldigungen gegen Shin äußerte sich der UN-Botschafter Nordkoreas zunächst nicht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Shin entschuldigt sich für Ungenauigkeiten
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Nordkorea - Zweifel an Geschichte von Lager-Flüchtling
    0 Kommentare zu "Nordkorea: Zweifel an Geschichte von Lager-Flüchtling"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%