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Nordosten Japans Starkes Erdbeben schürt Angst vor Tsunami

Erneut schreckt ein starkes Beben die Bewohner im Nordosten Japans auf. Es ist die gleiche Region, die vor knapp vier Jahren von einem gewaltigen Erdbeben und einem Tsunami mit Tausenden Toten heimgesucht worden war.
Update: 17.02.2015 - 04:30 Uhr Kommentieren
Knapp vier Jahre nach dem verheerenden Beben in Japan steigt die Angst vor einem Tsunami. Quelle: dpa
Erdbeben in Japan

Knapp vier Jahre nach dem verheerenden Beben in Japan steigt die Angst vor einem Tsunami.

(Foto: dpa)

Tokio Kurz vor dem vierten Jahrestag der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im Nordosten Japans ist die Region erneut von einem starken Beben erschüttert worden. Für die Region gab die nationale Meteorologiebehörde eine Tsunami-Warnung herausgegeben, die jedoch zwei Stunden später wieder aufgehoben wurde. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

Berichte über mögliche Schäden oder Opfer in Folge des Bebens der Stärke 6,9 lagen zunächst nicht vor. Nach Angaben des Fernsehsenders NHK wurden an der Küste Iwates hohe Flutwellen beobachtet. Rund 1000 Bewohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Das Beben ereignete sich kurz nach 08:00 Uhr (Ortszeit) in einer Tiefe von rund zehn Kilometern. Die Erschütterung war selbst im 690 Kilometer entfernten Tokio zu spüren.

Nach dem Erdstoß wurden entlang der Küste der Präfektur Iwate bis zu 20 Zentimeter hohe Tsunamiwellen registriert. Zuvor war noch von einer bis zu einem Meter hohen Flutwelle die Rede gewesen. Zudem kam es in der Gegend zu etlichen kleineren Nachbeben.

Die Region war im März 2011 von einem gewaltigen Erdbeben und einem Tsunami heimgesucht worden. Fast 19 000 Menschen kamen um. Die Katastrophe führte zudem zu Kernschmelzen im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

  • dpa
  • ap
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