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Notlandung in London Schrecksekunde im Jumbo-Jet

Kurz vor Silvester wollen Passagiere einer Boeing 747 der Branson-Airline Virgin nach Las Vegas reisen. Über dem Atlantik dreht der Jet um – Probleme mit dem Fahrgestell. Crew und Reisende kommen mit dem Schrecken davon.
29.12.2014 - 18:35 Uhr Kommentieren
Ein Jumbo-Jet des Typs Boeing 747 musste mit Fahrwerksproblemen in London notlanden. Quelle: dpa

Ein Jumbo-Jet des Typs Boeing 747 musste mit Fahrwerksproblemen in London notlanden.

(Foto: dpa)

London Ein Jumbo-Jet der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat wegen Problemen mit dem Fahrgestell einen Flug nach Las Vegas abgebrochen und ist sicher in London gelandet. Die Boeing 747 war am Montag am Londoner Flughafen Gatwick gestartet.

Vor der westenglischen Küste hatten die Piloten umgedreht und waren zurück nach London geflogen. Die Airline bestätigte, dass die Boeing mit der Flugnummer VS 43 Probleme mit dem Fahrgestell hatte und sicher gelandet war.

Die Crew hatte eine nicht standardmäßige Landung angekündigt und war mehrmals zwischen dem Flughafen und der englischen Südküste gekreist - vermutlich, damit Techniker am Boden das Fahrwerk begutachten konnten. Augenzeugen berichteten, der Pilot habe versucht, das Fahrgestell aus dem Rumpf zu schütteln. Bilder zeigten, dass die Räder unter dem rechten Flügel sich nicht ausfahren ließen.

Feuerwehr und Rettungskräfte hatten am Flughafen bereitgestanden. Ein Feuer war jedoch nicht zu sehen, Berichte über Verletzte gab es nicht. In Gatwick kam es in Folge der Notlandung zu Verspätungen. Im Jahr 1997 hatte schon einmal ein Pilot eine Airbus-Maschine von Virgin Atlantic mit nur drei von vier Fahrgestellen sicher in London gelandet, damals an Europas größtem Flughafen Heathrow.

  • dpa
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