Putin blickt über das Olympia-Gelände. Weil Sotschi keine Wintersporttradition hat, mussten fast alle Sportstätten und die benötigte Infrastruktur erst errichtet werden.
Sotschi Seit sieben Monaten wartet Sabir schon auf seinen Lohn. Sieben Monate, in denen sich der junge Mann aus dem zentralasiatischen Tadschikistan fern von seiner Familie auf den Baustellen der russischen Olympiastadt Sotschi am Schwarzen Meer mehr schlecht als recht durchschlägt. Weil er auf die Auszahlung seines Lohns pocht, wird er nach eigenen Angaben bedroht und muss mit seiner Abschiebung rechnen. Dieses Schicksal hat Menschenrechtsorganisationen zufolge hunderte Arbeitsmigranten ereilt, die für die Organisation der Winterspiele 2014 ausgebeutet werden.
Die Sportveranstaltung in dem früheren Kurort der sowjetischen Nomenklatura ist ein Prestigeobjekt für Russlands Präsidenten Wladimir Putin. Weil Sotschi aber keine Wintersporttradition hat, mussten fast alle Sportstätten und die benötigte Infrastruktur erst errichtet werden. Menschenrechtlern zufolge wurden hierfür zehntausende Arbeiter aus dem Ausland, vor allem aus Usbekistan und Tadschikistan, angeworben.
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