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Online-Petition in Frankreich Bruni-Sarkozys Webseite verärgert Steuerzahler

Die Webseite der früheren französischen First Lady Carla Bruni-Sarkozy sorgt bei Steuerzahlern für Unmut - wegen hoher Kosten. Über 80 000 Franzosen unterschrieben eine Online-Petition. Bruni-Sarkozy droht zurück.
29.07.2013 - 22:07 Uhr Kommentieren
Die Webseite der früheren französischen Präsidenten-Gattin Carla Bruni-Sarkozy sorgt für Ärger. Quelle: dpa

Die Webseite der früheren französischen Präsidenten-Gattin Carla Bruni-Sarkozy sorgt für Ärger.

(Foto: dpa)

Paris Ärger für Ex-Präsidenten-Gattin Carla Bruni-Sarkozy: Mehr als 80 000 Bürger haben in Frankreich eine Online-Petition unterschrieben, nach der die Frau des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy 410 000 Euro staatliche Gelder zurückzahlen soll. Bruni-Sarkozy drohte daraufhin am Montag mit einer Verleumdungsklage.

Es geht um die Kosten von Bruni-Sarkozys Webseite, die während Sarkozys Amtszeit von Januar 2011 bis Mai 2012 die französischen Steuerzahler trugen. Der Webseiten-Entwickler Nicolas Bousquet startete die Internet-Petition, wonach Bruni-Sarkozy das Geld für einen wohltätigen Zweck spenden soll. Sein Argument: Die Seite hätte wesentlich billiger unterhalten werden können.

Bruni-Sarkozys Anwalt Richard Malka entgegnete: „Carla Bruni-Sarkozy behält sich das Recht vor, gegen alle Behauptungen zu klagen, die ihre persönliche Ehre verletzen.“ Die Webseite habe nur über offizielle Termine der ehemaligen First Lady informiert. Ihrer Stiftung habe sie nicht genutzt.

Bruni-Sarkozys Stiftung, die sich der Bildung und kulturellen Erbauung der Armen verschrieben hat, nutzt allerdings dieselbe Webadresse. Man habe die Adresse aus praktischen Gründen behalten, erklärte die Stiftung. Geld komme von Sponsoren.

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    Die Sängerin und Schauspielerin Bruni-Sarkozy ist seit 2008 mit dem konservativen Politiker Sarkozy verheiratet. Derzeit wirbt sie für ihr neues Album.

    • ap
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