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Polizei lässt Häuser räumen Große Unruhe auf der Hamburger Reeperbahn

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Anwohner evakuiert

Die Bewohner müssen sich aber auf einen baldigen Auszug einstellen, denn das Bezirksamt Altona erlaubt vom 30. Juni 2014 keinen weiteren Betrieb der „Esso-Häuser“. In einem Expertengutachten hieß es im Juni über die Gebäude: „Der Zustand von nahezu 100 Prozent der Bauteile ist kritisch oder grenzwertig.“ Seit damals sind 1600 Stahlstützen in der gesperrten Tiefgarage montiert, um den Gebäudekomplex zu stabilisieren.

Nach Angaben der Polizei hatten zwei besorgte Bewohner die Beamten am Samstagabend gegen 22.25 Uhr informiert und von „wackelnden Wänden“ berichtet. Sie hätten glaubwürdig und unabhängig voneinander geschildert, dass Erschütterungen zu spüren seien. Etwa 50 Bewohner mussten nach Angaben der Polizei daraufhin ihre Wohnungen verlassen.

Viele von ihnen wurden in der Turnhalle einer nahe gelegenen Schule untergebracht und dort von DRK-Helfern versorgt und verpflegt, andere kamen bei Freunden oder Verwandten unter. „Wir haben ein paar der älteren oder kranken Leute in Hotels untergebracht“, sagte Bernhard Taubenberger von der Bayerischen Hausbau.

In der Nacht hatte nach Angaben des Bezirks ein Bauprüfer die als marode geltenden Gebäude inspiziert. Die Überprüfung durch einen Statiker stand aber noch aus.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Polizei lässt Häuser räumen: Große Unruhe auf der Hamburger Reeperbahn"

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  • Ich bin vor einiger Zeit über die Reeperbahn mit dem Fahrrad gefahren, Streckenweise ein etwas penetranter Geruch, hinter die Fassadenwerbung sollte man nicht genau sehen auch viele der Lokalitäten sind nur im Schummerlicht zu ertragen. Auf dem Bürgersteig schliefen am Tag einige Bettler. Alles in allem wenn man nicht mehr beeindruckt von dem Abgebildeten ist, dann ist die Reeperbahn nur im Dunkeln und unter fast völligem Vollrausch zu ertragen.
    Renovieren würde wohl zu teuer, wenn, dann sollte sich auch das horizontale Gewerbe mächtig daran beteiligen und nicht nur die Gewinne abfassen.