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Preisanstieg Nahrungsmittelpreise verändern Ernährungsverhalten

Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln führt einer Umfrage zufolge weltweit zu veränderten Ernährungsgewohnheiten. Bereits heute seien viele Menschen gezwungen weniger nahrhafte Lebensmittel zu essen.
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Kunden kaufen in einem Supermarkt in München ein. Quelle: dapd

Kunden kaufen in einem Supermarkt in München ein.

(Foto: dapd)

Berlin Wie die Hilfsorganisation Oxfam am Mittwoch in Berlin mitteilte, finden 66 Prozent der Befragten die steigenden Nahrungsmittelpreise sehr beängstigend. 53 Prozent hätten in den letzten zwei Jahren ihre Konsumgewohnheiten geändert, 39 Prozent von ihnen hauptsächlich aufgrund höherer Nahrungsmittelpreise.

Für die Umfrage wurden den Angaben zufolge in 17 Ländern mehr als 16.000 Menschen befragt. „Immer mehr Menschen haben Angst, dass sie sich bestimmte Nahrungsmittel in Zukunft nicht mehr leisten können“, sagte Oxfam- Agrarexpertin Marita Wiggerthale.

Bereits heute seien viele Menschen gezwungen, weniger nahrhafte Lebensmittel zu essen - vor allem in armen Ländern. Die Regierungen, insbesondere die Staats- und Regierungschefs der G-20, der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, müssten jetzt entschlossen gegen die Ursachen der Preissprünge bei Nahrungsmitteln vorgehen. „Die Rohstoffmärkte müssen reguliert, die fehlgeleitete Biosprit-Politik reformiert und die Treibhausgase drastisch reduziert werden“, forderte Wiggerthale.

Außerdem bräuchten kleinbäuerliche Produzenten dringend Hilfe dabei, sich an den Klimawandel anzupassen.

  • dapd
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4 Kommentare zu "Preisanstieg: Nahrungsmittelpreise verändern Ernährungsverhalten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Keine Rendite auf Kosten der Ärmsten
    Jeder kann auf Geldanlagen verzichten, die Mensch und Umwelt schaden!
    Keiner braucht Finanzprodukte, die auf Kosten der Ärmsten mit Nahrungsmitteln spekulieren!
    Dafür setzt sich die Initiative handle-fair.de ein!
    André Gaufer

  • sie wissen anscheinend nicht, was es bedeutet hungern zu müssen oder auch zusehen zu müssen, wie die eigenen Kinder verhungern.
    Die Arbeitslosen in den reichen Ländern haben sogar meist noch ein Auto und eine entsprechende Wohnung. Dieser Status hat in der Regel nicht mal der Normalbürger in der dritten Welt.
    Also erstmal das Gehirn einschalten und den eigenen Egoismuss etwas verdrängen

  • Was heißt denn hier reiche Länder, einige stehen vor der Pleite und alle zusammen haben etliche Millionen Arbeitslose. Bleibt die Frage was solche Staaten mit tausenden von Flüchtlingen sollen, zumal hier im allgem. keine Fachkräfte kommen die dann in der Lage währen ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

  • dieser Artikel zeigt es nur untergründig.
    Die reichen Länder machen aus dem Essen, das die Hungernden in der Welt dringend brauchen, Biosprit.
    Was für eine Perversion.
    und anscheinend reicht das noch nicht, um die Armen in der Welt zu schädigen, man spekuliert noch mit den Nahrungsmitteln, damit es für die Bedürftigen nicht mehr bezahlbar ist.
    Die USA schottet sich mit einer Grenze zu Mexiko ab, um die Armen nicht einreisen zu lassen und wir hoffen, dass das Mittelmeer die Flüchtenden verschlingt...oder hat jemand schon ein Rettungsboot auslaufen gesehen????

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