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Regierung zahlt nicht Dänen sammeln für Piratenlösegeld

Seit einer Woche befindet sich eine dänische Familie in der Gewalt somalischer Piraten. Die Regierung weigert sich allerdings, Lösegeld zu zahlen - Warnungen seien ignoriert worden. Nun sammeln die Dänen selbst.
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Mit privaten Sammelaktionen wollen Dänen das Lösegeld für eine Familie mit drei Kindern aufbringen, die bei ihrer Weltumseglung von somalischen Piraten gekidnappt worden ist. In Kopenhagener Medien kündigten Nachbarn der Familie sowie ein Sprecher des Schiffsreeder-Verbandes entsprechende Initiativen an.

Gleichzeitig äußerten Marineexperten ihr Unverständnis über derartige Freizeit-Unternehmungen in den immer mehr von Piraten heimgesuchten Gewässern vor der afrikanischen Ostküste und im Golf von Aden. Die dänische Familie aus der Kleinstadt Kalundborg soll Behördenwarnungen in den Wind geschlagen haben. Sie ist seit einer Woche in der Gewalt von Seeräubern.

In einem früheren Eintrag in einem Internet-Blog, das von einem der Kinder geführt wird, hieß es, die Familie habe „einen genauen Plan“, wie man im Fall eines Überfalls reagieren wolle. Dänemarks Außenministerin Lene Espersen schloss nach Bekanntwerden der Entführung einen Freikauf der vier Erwachsenen und drei Kinder mit Staatsmitteln aus. Sie bestätigte, dass die Familie in der Gewalt der Piraten derzeit auf dem Weg nach Somalia sei.

Das dänische Kriegsschiff „„Esbern Snare“ wurde „auf unbestimmte Zeit“ für mögliche Hilfsmaßnahmen vor die Küste Somalias beordert. Es sollte als Teil der Antipiraten-Einheit der Nato eigentlich nach Dänemark zurückkehren.

  • dpa
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