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Reinhard Kardinal Marx Die rechte Hand des Papstes

Der Erzbischof von München und Freising gehört zu den einflussreichsten Beratern des Papstes. Er gestaltet die Reform der Kurie mit – und kritisiert die Auswüchse des Finanzkapitalismus. Ein Porträt.
Denken ist Reinhard Kardinale Marx' Lieblingsbeschäftigung. Quelle: dpa
Kritischer Blick

Denken ist Reinhard Kardinale Marx' Lieblingsbeschäftigung.

(Foto: dpa)

München Reinhard Marx hat eigentlich kaum Zeit zum Nachdenken. Deutschlands oberster Katholik ist nicht nur Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, sondern auch Erzbischof der großen Diözese München und Freising. Zudem steht er dem Rat der europäischen Bischofskonferenzen vor, arbeitet im Kardinalsrat des Papstes an einer Reform der Kurie und soll für Franziskus im Wirtschaftsrat auch noch die dubiosen Finanzgeschäfte des Vatikans in Ordnung bringen.

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