Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Report Mainz“ Auch Aldi und VW profitierten von DDR-Zwangsarbeit

In der DDR wurden offenbar mehr Waren für West-Konzerne von Zwangsarbeitern angefertigt als bisher bekannt. Laut einer Studie profitierte nicht nur Ikea, sondern auch westdeutsche Großkonzerne.
14.01.2014 - 11:23 Uhr
Akten in der Stasi-Unterlagen-Behörde: Eine Untersuchung der BStU hat nun herausgefunden, dass mehr westdeutsche Firmen als bislang gedacht von Zwangsarbeit in der DDR profitierten. Quelle: dapd

Akten in der Stasi-Unterlagen-Behörde: Eine Untersuchung der BStU hat nun herausgefunden, dass mehr westdeutsche Firmen als bislang gedacht von Zwangsarbeit in der DDR profitierten.

(Foto: dapd)

Mainz Nicht nur Ikea, auch Aldi oder Volkswagen haben einem Fernsehbericht zufolge von Zwangsarbeit in der DDR profitiert. Zahlreiche Firmen aus der Bundesrepublik ließen Waren oder Warenbestandteile vor allem während der Ära Honecker in den 70er und 80er Jahren billig in DDR-Betrieben produzieren, die auch Häftlinge beschäftigten, berichtete „Report Mainz“ am Dienstag vorab der Sendung, die am Abend ausgestrahlt werden sollte. Das ARD-Magazin beruft sich auf eine noch unveröffentlichte Studie der Stasi-Unterlagen-Behörde.

Der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, sagte dem Magazin, es seien viel mehr Unternehmen involviert als bislang bekannt: „Das Forschungsprojekt hat gezeigt: Ikea war nur die Spitze des Eisbergs.“ Das Unternehmen aus Schweden hatte im November eingeräumt, dass in der DDR politische Häftlinge und Strafgefangene unter Zwang Möbel für den Konzern fertigen mussten.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: „Report Mainz“ - Auch Aldi und VW profitierten von DDR-Zwangsarbeit
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%