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Schauspielerin Martina Gedeck Das Chamäleon

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Nach dem Abitur am altsprachlichen Gymnasium in Berlin-Zehlendorf begann sie erst einmal ein Germanistik- und Geschichtsstudium an der Freien Universität Berlin.

Nebenher bewarb sie sich an der Hochschule für Künste um einen Studienplatz für Schauspiel. „Es war ein ziemlich plötzlicher Entschluss“, sagt sie. „Ich fand Schauspielerei einfach interessant. Dabei war ich nicht einmal ein leidenschaftliche Theatergängerin.“

Der Erfolg bestätigte ihre Entscheidung. Noch als Schauspielschülerin spielte sie in Janusz Glowackis Stück „Aschenkinder“ im Frankfurter Theater am Turm. Am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg gab sie im Januar 1987 ihr Debüt als Marianne in Molières „Der Geizige“. Ein Jahr später besetzte Dominik Graf sie für die weibliche Hauptrolle in dem Fernsehfilm „Die Beute“, gleich darauf abermals in seinem Kinofilm „Tiger, Löwe, Panther“.

Seitdem erhielt sie so ziemlich alles, was es an Auszeichnungen im deutschen Film und Fernsehen gibt – zwei Grimme-Preise, den Bayerischen Film- und Fernsehpreis, zweimal den Deutschen Filmpreis, 2003 die Goldene Kamera – und spielte in über 50 Produktionen in fast allen Genres.

Nach Fernsehproduktionen („Liebling, Kreuzberg“, „Adelheid und ihre Mörder“, „Die Kommissarin“) und der Ost-West-Komödie „Schulz & Schulz“ (1989) mit Götz George, brillierte sie anfangs vorwiegend in Komödien: 1995 in „Stadtgespräch“ als betrogene Ehefrau, in Helmut Dietls Gesellschaftssatire „Rossini“ und in „Frau Rettich, die Czerni und ich“ (1998).

„Bella Martha“ (2001) wurde ihre größte Rolle, die liebenswürdige Tragikomödie einer Frau, deren einziger Lebensinhalt das Kochen ist und die vor Problemen steht, als sie die Tochter ihrer kranken Schwester aufnehmen muss und sich in den lebenslustigen Koch Mario verliebt.

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