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In wenigen Jahren könnten schon mehr als eine Million Drohnen durch Deutschlands Luftraum surren. Damit wachsen auch die Gefahren – und der Markt für Drohnenjäger, die unerwünschte Flugobjekte aufspüren.

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  • Die Politik hinkt mit ihren Regelungen der Drohnen-Technik teils um Jahre hinterher. Im professionellen Bereich gehen der deutschen Wirtschaft durch unklare Vorgaben, einen enormen bürokratischen Aufwand oder ein rein risikofixiertes Denken enorme Chancen verloren.

    Die Studie (www.bvzd.org/themen) „Fly High“ des Bundesverbands Zivile Drohnen (BVZD) zeigt, dass die Bundesregierung die Drohnenwirtschaft eher mit den Maßstäben reguliert, die auf die bald eine Millionen Freizeitdrohnen abzielen. Und die es in der Folge professionellen Drohnen-Betreibern verbieten, Services etwa in Städten anzubieten. Länder wie Dänemark, Großbritannien und die USA haben hier zum Teil mit Versuchsräumen Lösungen geschaffen, die das Regulierungsinteresse und die Wirtschaftsinteressen (von Firmen wie amazon) unter einen Hut bringen.

    Bei der Drohnenabwehr ist das „Jammen“, also die Störung der Funk- oder GPS- Verbindung, die effektivste Maßnahme – mit noch erheblichen Entwicklungschancen. Allerdings hat der Gesetzgeber auch hier vor den Selbstschutz der Betreiber etwa von Teststrecken eine aufwändige behördliche Genehmigung gesetzt. Das schränkt auch den Raum für Unternehmen mit innovativen Lösungen deutlich ein.

    Prof. Dr. Martin Maslaton
    MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Leipzig und Vorstand Recht im BVZD, Berlin
    www.maslaton.de

  • Besonders unerwünscht (aus deutscher Sicht) sind diejenigen sehr großen amerikanischen Drohnen, die zwischen den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels hin- und herfliegen - angeblich nur aus logistischen Gründen (wer´s glaubt... ).

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