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Schwaben Brandanschläge auf zwei Wohnhäuser

In zwei Häusern im schwäbischen Wallerstein brechen zeitgleich Brände aus, ein Dutzend Menschen wird verletzt. Ein Mann wird als mutmaßlicher Brandstifter festgenommen. Gibt es einen ausländerfeindlichen Hintergrund?
24.12.2015 - 14:04 Uhr
Bei den beschädigten Gebäuden handelt es sich zwar nicht um Flüchtlingsunterkünfte. Doch in den Häusern leben viele Migranten. Die Polizei schließt daher ein rechtsextremes Motiv nicht aus. Quelle: dpa
Fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen

Bei den beschädigten Gebäuden handelt es sich zwar nicht um Flüchtlingsunterkünfte. Doch in den Häusern leben viele Migranten. Die Polizei schließt daher ein rechtsextremes Motiv nicht aus.

(Foto: dpa)

Wallerstein Bei Brandanschlägen auf zwei benachbarte Wohnhäuser sind im schwäbischen Wallerstein zwölf Menschen verletzt worden. Einen ausländerfeindlichen Hintergrund schlossen die Ermittler am Donnerstag nicht aus. Noch am Tatort nahm die Polizei in der Nacht einen 22 Jahre alten, stark alkoholisierten Mann fest. Er sollte am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bei den Gebäuden handele es sich nicht um Flüchtlingsunterkünfte, berichtete die Polizei. In den Häusern lebten aber unter anderem Italiener, Polen und Deutsche mit Migrationshintergrund. Der Tatverdächtige hielt sich während der Löscharbeiten am Einsatzort auf. Es gebe Hinweise, dass es sich bei ihm um den Brandstifter handele. Den Ermittlern gegenüber gab er aber an, mit der Tat nichts zu tun zu haben, wie ein Polizeisprecher sagte.

Bewohner hatten am Mittwochabend wegen eines Brandes im Keller eines der Gebäude die Feuerwehr alarmiert. Das laut Polizei „total vermüllte Kellerabteil“ brannte vollständig aus. Zeitgleich bemerkte ein Bewohner im angrenzenden Nebengebäude brennende Wäsche auf einer Waschmaschine. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, erlitt er leichte Verbrennungen an den Händen. Unter den zwölf Verletzten sind sieben Jugendliche.

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