Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Seltene historische Dokumente Behörde gibt Online-Einblicke in den Stasi-Apparat

Es sind keine personenbezogenen Dokumente, sondern Reliquien, die Einblick in das Gesamtsystem geben: Die Stasiunterlagenbehörde macht nun zeitgeschichtliche Tonaufnahmen und Texte zum DDR-Regime im Netz zugänglich.
1 Kommentar
Dies ist eines der zeitgeschichtlichen Reliquien der Stasiunterlagenbehörde: Der rote Koffer des Ex-Stasi-Chefs Erich Mielke wird wohl kaum im Netz erkundbar sein, wohl aber andere Dokumente des Chefspitzels. Quelle: dpa

Dies ist eines der zeitgeschichtlichen Reliquien der Stasiunterlagenbehörde: Der rote Koffer des Ex-Stasi-Chefs Erich Mielke wird wohl kaum im Netz erkundbar sein, wohl aber andere Dokumente des Chefspitzels.

(Foto: dpa)

Berlin Ausgewählte Dokumente der DDR-Staatssicherheit sind seit Donnerstag im Internet einsehbar. In einer Mediathek gibt die Stasiunterlagenbehörde in Berlin Einblicke in das Innenleben des Geheimdienstes. Dazu gehört ein mehr als eineinhalbstündiger Tonmitschnitt, in dem der einstige Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, erklärt, wie gegen ausreisewillige DDR-Bürger vorzugehen sei.

Veröffentlicht sind auch Schriftstücke zum Auftritt des Rocksängers Udo Lindenberg im Ostberliner Palast der Republik, Flugblätter, konfiszierte Aufzeichnungen einer Gefangenen und ein abgefangener Brief, in dem eine Schülerin über ihre mögliche Flucht in den Westen schreibt. Einblick in personenbezogene Akten gibt das Archiv nicht.

Zum Start sollen 2500 Dokumentenseiten, 250 Bilder, sechs Stunden Tonaufzeichnungen und 15 Stunden Filme abrufbar sein. Vier Themen werden besonders ausführlich beleuchtet: die friedliche Revolution zwischen Mai 1989 und März 1990, der Volksaufstand am 17. Juni 1953, die Todesstrafe gegen den geflüchteten Grenzoffizier Manfred Smolka und Lindenbergs Konzert 1983.

  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Seltene historische Dokumente: Behörde gibt Online-Einblicke in den Stasi-Apparat"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Bevor ich Muttis ungeschwärzte Akte nicht gesehen habe, glaube ich gar nichts.
    Und die vom vom Gaukler nicht zu vergessen.

Serviceangebote