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Skurriler Alltag Killer-Abfall in Singapur

Achtung, schwer und tödlich: Gefährliche Entsorgungsgewohnheiten der Singapurer haben bereits einige Menschen das Leben gekostet. Die Behörden sagen umherfliegenden Fahrrädern, Sofas und Mikrowellen nun den Kampf an.
02.01.2014 - 09:04 Uhr Kommentieren
Die Straßen sind sauber in Singapur, doch unter Wohnhäusern entlang zu laufen, kann in der Metropole durchaus lebensgefährlich sein: Hier fliegen gern mal Abfälle aus dem Fenster. Quelle: dpa

Die Straßen sind sauber in Singapur, doch unter Wohnhäusern entlang zu laufen, kann in der Metropole durchaus lebensgefährlich sein: Hier fliegen gern mal Abfälle aus dem Fenster.

(Foto: dpa)

Singapur Ein aus dem Fenster geworfenes Sofa hat in Singapur beinahe eine Passantin erschlagen. Die Polizei nahm nach Medienberichten von Donnerstag zwei Männer fest. Das Sofa sei ihnen im vierten Stock bei einem Umzug „aus der Hand gerutscht“ verteidigten sie sich nach einem Bericht der „Straits Times“.

Sogenannter Killer-Abfall ist ein Problem in dem sonst blitzsauberen asiatischen Stadtstaat: In vergangenen Jahren sind nach Medienberichten schon Menschen umgekommen. Ein Mann wurde von einem Fahrrad erschlagen, ein Mädchen von einen Blumentopf tödlich getroffen. Routinemäßig halten Bewohner von Hochhaussiedlungen in Hauswandnähe Taschen oder Zeitungen über ihre Köpfe, weil viele Menschen Küchenabfälle aus dem Fenster werfen.

Die Polizei greift allerdings immer härter durch. Weihnachten wurde nach Medienberichten ein Mann festgenommen, der eine Klimaanlage, einen Gaskanister und eine Mikrowelle aus dem siebten Stock warf. Kurz davor waren zwei Kinder aufgegriffen worden, die eine Autobatterie aus dem Fenster geworfen hatten. Nach Angaben der Wohnraumbehörde HDB droht Abfallwerfern eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.

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