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Stormy Daniels US-Gericht setzt Prozess von Pornostar gegen Trump-Anwalt aus

Ein US-Gericht hat den Prozess gegen Trumps Anwalt Michael Cohen ausgesetzt. Als Grund nannte der Richter parallel laufende Strafermittlungen.
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Stormy Daniels behauptet, 2016 unter Druck gesetzt worden zu sein, um nicht über ihre Affäre mit Donald Trump zu sprechen. Quelle: AP
Stormy Daniels

Stormy Daniels behauptet, 2016 unter Druck gesetzt worden zu sein, um nicht über ihre Affäre mit Donald Trump zu sprechen.

(Foto: AP)

Los AngelesIn der Affäre um Pornostar Stormy Daniels ist der Prozess gegen den Anwalt von US-Präsident Donald Trump vorerst auf Eis gelegt worden. Ein Bundesgericht in Kalifornien stoppte die Gerichtsverhandlung gegen Michael Cohen am Freitag (Ortszeit) zunächst für 90 Tage, wie US-Medien berichteten.

Als Begründung nannte Richter James Otero die parallel laufenden strafrechtlichen Ermittlungen gegen Trump-Anwalt Cohen. Die „einzigartigen Umstände“ des Falles rechtfertigten eine Unterbrechung. „Das sind keine einfachen strafrechtlichen Ermittlungen. Es handelt sich um Ermittlungen gegen den persönlichen Anwalt eines amtierenden Präsidenten“, so der Richter.

In dem Fall geht es um eine mutmaßlich Affäre Trumps mit Stormy Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt. Der Präsident dementierte eine Beziehung. Trumps Anwalt Cohen sagte, er habe kurz vor der Präsidentenwahl 2016 Clifford aus eigener Tasche 130.000 US-Dollar (rund 110 000 Euro) gezahlt. Das Geld soll dazu gedient haben, sie zum Schweigen zu bringen.

Am 9. April durchsuchte die US-Bundespolizei FBI das Büro und die Wohnung Cohens in New York. Dabei beschlagnahmten Beamte E-Mails, Dokumente und Geschäftsunterlagen zu diversen Themen, darunter zu Cohens umstrittener Zahlung.

Cohen hatte am Mittwoch angegeben, in dem Prozess von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen zu wollen. In einer Erklärung berief er sich dabei auf den 5. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, nach dem sich niemand in einer Untersuchung selbst belasten muss.

Cliffords Anwalt Michael Avenatti teilte im Kurznachrichtendienst Twitter mit, seine Klientin werde Einspruch gegen die Aussetzung des Prozesses einlegen.

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  • dpa
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