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Sturz aus der Stratosphäre Baumgartner gelingt der Rekordsprung

Lange hat er gewartet - und dann ging plötzlich alles ganz schnell: Im freien Fall hat der Extremsportler Felix Baumgartner von der Stratosphäre aus ersten Anzeichen nach die Schallmauer durchbrochen.
14.10.2012 Update: 14.10.2012 - 22:28 Uhr 2 Kommentare

Spektakulärer Sprung geglückt

Roswell/Wien/Los Angeles
Einmal in die Stratosphäre - und wohl schneller als der Schall zurück: Extremsportler Felix Baumgartner soll als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrochen haben. Es lief aber nicht alles problemlos. Trotzdem schreibt der 43-Jährige Österreicher mit seinem Sprung am Sonntagmittag Ortszeit über der Wüste des US-Staates New Mexico Geschichte. Die Messung der Organisatoren des Projekts sollen in den nächsten Tagen offizielle Auswertungen bestätigen. „Mir sind gerade 20 Tonnen Last von den Schultern gefallen„, sagte Baumgartner in einer ersten Reaktion.

Fast alles lief bei dem Spektakel nach Plan: Sicher und sichtlich putzmunter landetet der Sportler mit seinem Fallschirm in der Wüste und gab direkt ein erstes Interview. Im freien Fall war er kurzzeitig ins Trudeln geraten, hatte sich dann aber selbst stabilisieren können.

„Es war um einiges schwieriger als wir angenommen haben“, sagte Baumgartner. Zeitweise dachte er, er würde wegen des Trudelns das Bewusstsein verlieren. „Ich habe versucht auszugleichen, aber war immer eine halbe Sekunde zu spät dran“, so der Salzburger. Ein riesiger Heliumballon hatte Baumgartner zuvor in einer Kapsel auf rund 39 Kilometer Höhe gezogen.

Nach einer ersten Experteneinschätzung raste Baumgartner 15 Prozent schneller als der Schall in Richtung Erde. Zusätzlich stellte er zwei Rekorde auf: Den höchsten bemannten Ballonflug und den höchsten Fallschirmsprung. Da er seinen Fallschirm zu früh zog, bleibt der Rekord des längsten freien Falls bei seinem Mentor Joe Kittinger (84). Der US-Amerikaner hatte ihn vor mehr als 50 Jahren aufgestellt und nun Baumgartner über Funk bei seiner Mission begleitet.

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    In der Stratosphäre verließ Baumgartner nach einem letzten Check seine Kapsel, trat auf eine Plattform und stürzte sich nur von einem speziellen Druckanzug geschützt in die Tiefe. Nach 48 Sekunden freien Falls soll er Überschallgeschwindigkeit erreicht haben. Dann bremste die dichter werdende Luft den minutenlangen freien Fall wieder ab.

    Nutzen für die Wissenschaft ist umstritten
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    2 Kommentare zu "Sturz aus der Stratosphäre: Baumgartner gelingt der Rekordsprung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • 24-stündige Werbesendung für Red Bull. Denn ansonsten hat dieser Klamauk nichts gebracht. Ein 60 Jahr alter Rekord wurde überboten.

    • +++ Beitrag von der Redaktion entfernt +++ Bitte bleiben Sie sachlich.

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