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Stuttgart Geldfälscher drucken hunderttausende Dollars

650.000 Dollar und 60.000 Euro druckten zwei Geldfälscher, die sich nun vor dem Landgericht Stuttgart verantworten müssen. Selbst für die Fahnder war der Fall „absolut außergewöhnlich“.
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Der Fall sei „absolut außergewöhnlich“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) Baden-Württemberg. Quelle: ap

Der Fall sei „absolut außergewöhnlich“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) Baden-Württemberg.

(Foto: ap)

StuttgartDie Angeklagten wollen sich nicht äußern, der Staatsanwalt hält die Beweislast für erdrückend: Zwei mutmaßliche Geldfälscher müssen sich seit Freitag vor dem Landgericht Stuttgart verantworten. Der Mann und die Frau sollen mindestens 650 000 US-Dollar (rund 525 000 Euro) und 60 000 Euro Falschgeld hergestellt haben. Der 36-jährige Angeklagte habe gemeinsam mit einem weiteren Verdächtigen in einer Fälscherwerkstatt verschiedene Dollar- und Euro-Noten gedruckt, erklärte der Staatsanwalt. Die 54 Jahre alte Angeklagte soll versucht haben, das Geld in Umlauf zu bringen.

Der Fall sei „absolut außergewöhnlich“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) Baden-Württemberg. So wird zwar Falschgeld in Deutschland auf den Markt gebracht, in der Regel aber im Ausland gedruckt. Das LKA hatte die Stuttgarter Werkstatt im Februar 2014 auffliegen lassen.

Ein mutmaßlicher Komplize des 36-Jährigen soll im Jahr 2010 die Räume angemietet und als Drucker gearbeitet haben. Besonders pikant daran: Der Mann hatte zuvor im Gefängnis, wo er wegen eines Mordes eingesessen hatte, das Druckerhandwerk erlernt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Er sitzt derzeit in Italien wegen versuchten Mordes erneut hinter Gittern.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Stuttgart: Geldfälscher drucken hunderttausende Dollars"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Im Vergleich zu Fed und EZB (nebst BoJ und BoE sowie PBoCh) sind das doch läßliche kleine Sünden, die kaum irgendeinen wirtschaftlichen Schaden anrichten können.

    Wozu also die armen kleinen Sünder ins Gefängnis stecken, wo doch all die anderen viel größeren weiter frei herumlaufen (dürfen).