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Suche nach „El Chapo“ US-Antidrogenbehörde beteiligt sich an Fahndung

Nach seiner spektakulären Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Mexiko zieht sich das Netz um den Drogenboss „El Chapo“ zu. Inzwischen beteiligt sich auch die US-Antidrogenbehörde an der Jagd nach dem Straftäter.
17.07.2015 Update: 17.07.2015 - 12:02 Uhr Kommentieren
Generalstaatsanwältin Arely Gómez zeigt ein Foto von Joaquin „El Chapo“ Guzman. Quelle: AFP
Fahndung nach dem Drogenboss

Generalstaatsanwältin Arely Gómez zeigt ein Foto von Joaquin „El Chapo“ Guzman.

(Foto: AFP)

Washington, Almoloya Die US-Antidrogenbehörde (DEA) hat den entflohenen mexikanischen Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán erneut zur Fahndung ausgeschrieben. Der Chef des Sinaloa-Kartells sei gefährlich und möglicherweise bewaffnet, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten DEA-Steckbrief. „Die Jagd geht wieder los“, sagte der stellvertretende DEA-Chef Jack Riley dem US-Fernsehsender CNN.

In den USA liegen aus mehreren Gerichtsbezirken Haftbefehle wegen Drogenhandels gegen Guzmán vor. Auch die internationale Polizeiorganisation Interpol schrieb „El Chapo“ weltweit zur Fahndung aus. Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft setzte ein Kopfgeld in Höhe von 60 Millionen Pesos (etwa 3,4 Mio Euro) auf ihn aus.

„El Chapo“ war am Samstag durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel aus einem Hochsicherheitsgefängnis im Zentrum Mexikos geflohen. Vor seiner Festnahme im vergangenen Jahr galt er als der mächtigste Drogenhändler der Welt. Allein mit dem Rauschgiftschmuggel vor allem in die USA soll sein Kartell jährlich Milliarden Dollar umsetzen.

Laut einem Bericht der Zeitung „Milenio“ trafen sich Vertreter der DEA und der US-Bundespolizei FBI bereits mit mexikanischen Strafverfolgern, um Informationen über Guzmán auszutauschen. DEA-Vize Riley wies Berichte zurück, nach denen nach dem Ausbruch Misstrauen zwischen den mexikanischen und amerikanischen Behörden herrsche: „Chapo hofft darauf, dass die Polizisten auf beiden Seiten der Grenze nicht miteinander reden. Ich kann nur sagen: Wir tun das jetzt mehr als jemals zuvor.“

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    Durch einen eigens für ihn gebauten Tunnel flüchtete der meistgesuchte Drogenboss Mexikos aus dem Hochsicherheitsgefängnis, in dem er einsaß. Den rund 1,5 Kilometer langen Tunnel passierte Joaquín „El Chapo“ Guzmán auf einem umgebauten Motorrad oder in einem der beiden Karren, die das Motorrad auf zwei Schienen vor sich herschob. Journalisten hatten am Dienstag Gelegenheit, den Ausgang des Tunnels in einer halbfertigen Scheune in der Nähe des Gefängnisses zu besichtigen.

    „El Chapos“ genialer Coup
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