Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Südpazifik Schweres Erdbeben bei den Salomon-Inseln

Vor der Küste der Salomon-Inseln im Südpazifik hat sich ein Beben der Stärke 8 ereignet. Nach Angaben des Tsunami-Warnzentrums soll das Erdbeben eine ein Meter hohe Flutwelle ausgelöst haben.
Kommentieren
Blick vom Flugzeug auf die Salomonen-Insel Anuta (Archiv). Auf den Salomonen-Inseln im Pazifik hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0 einen Tsunami ausgelöst. Quelle: dpa

Blick vom Flugzeug auf die Salomonen-Insel Anuta (Archiv). Auf den Salomonen-Inseln im Pazifik hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0 einen Tsunami ausgelöst.

(Foto: dpa)

Washington/Honiara Ein schweres Seebeben hat am Mittwoch den Südpazifik in der Nähe Inselstaates der Salomonen erschüttert und eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS erreichten die Erdstöße eine Stärke von 8,0. Das Epizentrum habe in einer Tiefe von 5,8 Kilometern unter dem Meeresboden bei den Santa-Cruz-Inseln gelegen.

Nach Angaben des Tsunami-Warnzentrums soll das Erdbeben eine ein Meter hohe Flutwelle ausgelöst. Dies hätten Messungen bei den Salomonen ergeben, sagte der Geophysiker Brian Shiro vom Pazifik-Tsunami-Warnzentrum am Mittwoch dem US-Sender CNN. Die Höhe der Welle nannte er „erheblich“. Allerdings beschränke sich das Ereignis offenbar auf die Region.

Die vom Pazifik-Tsunami-Warnzentrum ausgegebene Warnung vor den gefährlichen Flutwellen galt neben den Salomonen unter anderem auch für Papua-Neuguinea, Neukaledonien, Vanuatu, Tuvalu, Kiribati und Fidschi.

Eine Vorwarnstufe (Tsunami Watch) wurde für nahezu den gesamten südpazifischen Raum inklusive Indonesien, Neuseeland und Australien ausgerufen. Unabhängig davon, sahen die australischen Behörden zunächst aber keinen Grund, ihre Bevölkerung zu warnen.

Das Seebeben hatte die Region am Mittag (Ortszeit) erschüttert. Zwei Nachbeben erreichten eine Stärke von 6,4 beziehungsweise 6,6. Über Schäden oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Die Santa-Cruz-Inseln befinden sich etwa 120 Kilometer östlich des Epizentrums.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Südpazifik: Schweres Erdbeben bei den Salomon-Inseln"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote