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Terroranschläge von Oslo Attentäter Breivik plante weitere Angriffe

Anders Behring Breivik hätte weiter gemordet. Nach Angaben seines Anwalts soll der Massenmörder von Oslo noch weitere Anschläge geplant. Breivik habe "mehrere Projekte unterschiedlicher Größe“ gehabt.
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Tiefe Trauer in Norwegen
Survivors of a shooting rampage on the Utoeya island break out in tears following a memorial service in the Oslo cathedral
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Während eines Trauergottesdienstes brechen Überlebende des Blutbads von Utøya in Tränen aus.

(Foto: Reuters)
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Der norwegische Premierminister Jens Stoltenberg gedenkt in einer Kirchen den Opfern des Massakers und des Bombenanschlags.

(Foto: AFP)
huGO-BildID: 22783436 Bente Ryan (L)
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Zum Gedenken der Opfer werden Kerzen angezündet.

(Foto: AFP)
Norway Explosion
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Kronprinz Haakon und seine Frau Mette-Marit verlassen eine Kirche nach einem Trauergottesdienst.

(Foto: dapd)
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Familienangehörige und Freunde weinen um die Opfer des Massakers von Oslo.

(Foto: AFP)
CORRECTION Norway Explosion
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Um die Insel Utøya suchen Rettungskräfte immer noch nach möglichen Opfern. Viele versuchten, über das Wasser zu entkommen.

(Foto: dapd)
Norwegian PM Jens Stoltenberg, his wife Ingrid Schulerud and Eskil Pedersen, the leader of the youth wing of ruling Labour Party, lay flowers on the ground before a memorial service at a cathedral in Oslo
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Norwegens Premierminister Jens Stoltenberg legt gemeinsam mit seiner Frau Ingrid Schulerud Blumen nieder. Bei ihnen ist Eskil Pedersen, Vorsitzender der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Partei Norwegens.

(Foto: Reuters)

Oslo Der geständige Attentäter von Oslo, Anders Behring Breivik, hat nach Angaben seines Anwalts noch weitere Anschläge geplant. Behring Breivik habe für den Tag der Anschläge „mehrere Projekte unterschiedlicher Größe“ gehabt, sagte Geir Lippestad der norwegischen Zeitung „Aftenposten“ vom Freitag. Der 32-Jährige wurde erneut von der Polizei vernommen, während die ersten seiner Opfer beerdigt wurden.

Am Tag der Anschläge seien die „Dinge“ anders gelaufen, als von Behring Breivik geplant, sagte Anwalt Lippestad. Nähere Angaben machte er dazu nicht. Ein Polizeisprecher wollte die Angaben nicht kommentieren. Er sagte aber, es seien im Zuge der Ermittlungen rund ein Dutzend Orte untersucht worden, ohne dass dort eine Gefährdung entdeckt worden sei.

Behring Breivik wurde am Freitagvormittag in einem Konvoi gepanzerter Fahrzeuge aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Ila ins Hauptquartier der Osloer Polizei gebracht, um dort zum zweiten Mal vernommen zu werden. Nach Angaben von Staatsanwalt Paal-Fredrik Hjort Kraby sollten dabei die Aufzeichnungen des ersten Verhörs, mehr als 50 Seiten Text, noch einmal durchgegangen werden. „Er muss sagen, ob er bei dem bleibt, was er gesagt hat“, sagte Hjort Kraby. „Es wird keine Konfrontation geben.“

Mit neuen Ermittlungsergebnissen solle Behring Breivik dann beim nächsten Verhör in der kommenden Woche konfrontiert werden. Ein Datum für das Verhör nannte der Staatsanwalt nicht. Zunächst hatte es geheißen, Behring Breivik sollte bereits am Freitag zu Ermittlungsergebnissen der vergangenen Tage befragt werden.

Erste Opfer beigesetzt
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