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Tipps fürs Hitze-Wochenende So bleiben Sie cool!

Kokossaft, Männerdutt, Kühlwesten – Deutschland sucht nach ausgefallenen Wegen, um das bislang heißeste Wochenende des Jahres zu überstehen. Im Südosten könnten die Temperaturen die 40-Grad-Marke knacken.
26.07.2013 - 20:19 Uhr Kommentieren
Die Suche nach Abkühlung Quelle: dpa

Die Suche nach Abkühlung

(Foto: dpa)

Düsseldorf Am Wochenende gerät Deutschland so mächtig ins Schwitzen wie lange nicht mehr. Dann klettert die Temperatur nach Erwartung der Meteorologen Richtung 40 Grad. Ob der deutsche Rekord geknackt wird, war am Freitag noch nicht klar.

Im August 2003 maß der Wetterdienst Meteomedia im saarländischen Perl-Nennig 40,3 Grad. Der Deutsche Wetterdienst gibt als Höchstwert seit Beginn der Aufzeichnungen 40,2 Grad an - gemessen im Juli 1983 in Gärmersdorf (Oberfpalz) sowie ebenfalls im August 2003 in Karlsruhe und Freiburg. „Am ehesten kommen wir in der Lausitz in diese Regionen“, sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold. Neben der Freude über den Sommer machen vielen die Temperaturen und Schwüle auch zu schaffen.

Deutschland sucht nach originellen und zum Teil nicht ganz ernst gemeinten Wegen aus der Hitzefalle. Dabei hilft der Blick auf Regionen, in denen die deutsche Ausnahmesituation die Regel ist. Von den Tropen lernen, heißt zu erst einmal: entspannen.

Alles ein wenig langsamer machen. Und mal einen Kokossaft trinken. Denn der gilt in Ländern, wo im Sommer auch mal an die 50 Grad erreicht werden – wie etwa Brasilien und Asien – als optimaler und günstiger Durstlöscher, wenn's nicht immer Wasser oder eine süße Limo sein soll.

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    Junger Kokossaft ist fettfrei und hat mit 19 Kalorien auf 100 Milliliter den niedrigsten Kaloriengehalt unter den Fruchtsäften. Groß gemixt werden muss auch nicht: Einfach Kokosnuss aufhacken, Strohhalm rein und den Saft frisch aus der Nuss trinken. In Europa gibt's ihn aber meist auch schon trinkfertig in Bioläden. Ein weiterer Vorteil: Gleichzeitig ist Kokossaft reich an Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium - das gleicht deren Verlust durch Schwitzen aus.

    Und für die Arbeit bedeuten die hohen Temperaturen: mit weniger zufrieden geben. Für die Wirtschaft werden heiße Tage aber daher richtig teuer. Bereits 2007 hat eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) herausgefunden, dass die Arbeitsproduktivität an extremen Hitzetagen um bis zu zwölf Prozent sinkt. Damals nannte das IfW einen Verlust der Wirtschaftsleistung von 2,4 Milliarden Euro durch Hitzetage im Bundesgebiet.

    Die medizinische Erklärung für den Leistungsabfall des Einzelnen ist dabei einfach: Schon an kühlen Tagen muss der Körper 75 Prozent seiner Energie für die Wärmeregulation aufwenden. Etwa durch Schwitzen, denn dadurch kühlt sich der Körper selbst ab. Bei körperlicher Arbeit, Sport oder hohen Temperaturen steigt dieser Wert laut dem sportwissenschaftlichen Institut der Universität Münster auf etwa 90 Prozent.

    Auch Kleidung kann kühlen
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