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Trauerfeier Tausende gedenken Hollywood-Star Paul Walker

Er verkörperte für einige den idealen Helden: Am Wochenende trauerten tausende Menschen in den USA und in der Schweiz um den verunglückten „Fast & Furious“-Star Paul Walker. Ob die Film-Reihe weitergeht, bleibt offen.
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Er war ein Sexsymbol und für viele ein Idol. Mit Stofftieren, Blumen und Kerzen gedachten Fans am Wochenende US-Schauspieler Paul Walker. Quelle: ap

Er war ein Sexsymbol und für viele ein Idol. Mit Stofftieren, Blumen und Kerzen gedachten Fans am Wochenende US-Schauspieler Paul Walker.

(Foto: ap)

Los Angeles Bei einer Trauerfeier haben tausende Menschen des vor einer Woche bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Hollywood-Stars Paul Walker gedacht. Die Trauernden versammelten sich am Sonntag nach US-Medienberichten an der Stelle nördlich von Los Angeles, an der Walker am vergangenen Wochenende im Alter von nur 40 Jahren bei einem Unfall mit einem Sportwagen gestorben war.

Walker war vor allem als Star aus der Kinoreihe „Fast & Furious“ bekanntgeworden. Die erfolgreichen Actionfilme spielen in der illegalen Straßenrennen-Szene. Walker hatte in den Filmen als Undercover-Ermittler Brian O'Conner neben Vin Diesel eine der Hauptrollen.

Die Trauerfeier war von Fans über das Internet organisiert worden. Die teils mit getunten Fahrzeugen angereisten Fans fuhren als Autoprozession durch den Industriepark, in dem sich der Unfall ereignet hatte. Viele waren von weit entfernt gekommen und legten Blumen, Kerzen und Plakate nieder.

Auf riesigen Fotowänden hinterließen Trauernde Gedenkworte an den Schauspieler und einen Freund Walkers, der am Steuer des Sportwagens gesessen hatte. Beide waren noch am Unfallort gestorben. Auch einige Wagen, die Walker in den Filmen gefahren hatte, parkten an der Erinnerungsstätte. Er sei mehr als nur ein Schauspieler für sie gewesen, sagte eine aus Phoenix angereiste Frau der „Los Angeles Times“. „Er war Teil unseres Lebensstils.“

Auch in der Schweiz hatten Fans am Sonntag mit einer über Facebook organisierten Feier an den Schauspieler erinnert. Eine geplante Trauerfahrt nahe Zürich wurde allerdings wegen zu großen Ansturms abgesagt. Die Veranstalter waren überrascht, als Tausende Fans kamen. „Es kamen schätzungsweise 4.000 Autos und 8.000 Personen – viel mehr, als ich je für möglich gehalten hätte“, sagte der private Organisator in einem Video-Interview mit „blick.ch“. Laut Kantonspolizei verlief das Treffen auch nach der Absage der Fahrt friedlich.

Der Kinostart des siebten Teils von „Fast & Furious“ war für Juli 2014 vorgesehen. Die verbleibenden Dreharbeiten setzte das Filmstudio nun auf unbestimmte Zeit aus, um die Optionen für eine Fortführung ohne Walker auszuloten.

  • dpa
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