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Trennung des Justizministers Maas soll Affäre mit Natalia Wörner gehabt haben

Beziehungs-Aus bei Heiko Maas und seiner Frau: Der Bundesjustizminister und die Lehrerin gehen getrennte Wege. Einem Medienbericht zufolge soll der Grund dafür die Schauspielerin Natalia Wörner gewesen sein.
24.02.2016 Update: 26.02.2016 - 15:23 Uhr
Für die Familie Maas war der Umzug nach Berlin keine leichte Entscheidung. Quelle: dpa
Der Justizminister und seine Frau

Für die Familie Maas war der Umzug nach Berlin keine leichte Entscheidung.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesjustizminister Heiko Maas und seine Ehefrau Corinna gehen nach jahrelanger Beziehung getrennte Wege. „Heiko und Corinna Maas haben sich einvernehmlich und in Freundschaft getrennt“, teilten der SPD-Politiker und die Lehrerin über ihren Anwalt mit. Beide würden sich weiterhin gemeinsam um die zwei Söhne kümmern. Das Paar bittet, die Privatsphäre strikt zu respektieren. Anfang des Jahres hatte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) die Trennung von ihrem Ehemann bekanntgeben.

Nach Berichten der „Bild“ ist der Trennungsgrund ziemlich prominent. Der Zeitung zufolge soll es eine Affäre zwischen Maas und der Schauspielerin Natalia Wörner gegeben haben. Als die Liaison allmählich zum Society-Gesprächsstoff wurde, habe Maas' Umfeld ihn dazu gedrängt, mit seiner Ehefrau zu sprechen und für klare Verhältnisse zu sorgen. Impliziert ist in dieser Schilderung sicherlich auch die mögliche Erpressbarkeit eines Ministers, der eine Affäre verheimlichen möchte.

Der 49-jährige Maas ist einer der populärsten SPD-Politiker. Das Männer-Magazin „GQ“ kürte den Triathleten unlängst zum bestangezogenen Mann Deutschlands. Im Job tritt Maas, der zur SPD-Linken zählt, meist sachlich auf - gegen rechte Umtriebe kämpft er mit Klartext und verurteilte unlängst scharf die fremdenfeindlichen Attacken in Sachsen.

Ölmagnat muss nur eine Milliarde zahlen
Dicker Scheck
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Etappensieg im Rosenkrieg: Im Berufungsverfahren zu einem der teuersten Scheidungsprozesse in der US-Justizgeschichte hat nun ein Gericht in Oklahoma dem Öl-Milliardär Harold Hamm recht gegeben. Seine Ex-Frau Sue-Ann Arnall hatte schon eine knappe Milliarde Dollar erhalten. Doch das reichte ihr nicht: Zwar löste sie den Scheck über 975 Millionen vergangene Woche ein. Das sei aber nur ein kleiner Teil des Vermögens, das sie und Hamm in mehr als zwei Jahrzehnten Ehe aufgebaut hätten, ließ Arnall über ihre Anwälte jetzt mitteilen. Weil sie den Scheck akzeptiert hatte, wurde nun jedoch ihre Berufung abgelehnt. Nach Arnalls Darstellung beträgt das eheliche Vermögen bis zu 18 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Kein Ehevertrag
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Harold Hamm ist ein Phänomen. Vom armen Bauernjungen ackerte er sich bis ganz nach oben in die Riege der Reichsten. Doch weil er mit seiner Frau keinen Ehevertrag schloss, verliert der Öl-Tycoon bei seiner Scheidung fast eine Milliarde Dollar. Hamm häufte sein Geld vor allem mit seiner Ölfirma Continental Resources an. Vor der Scheidung stand er noch auf Platz 29 der reichsten Amerikaner ...

(Foto: Reuters)
Angst um ein Imperium
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Ein Bild aus glücklicheren Zeiten im Jahre 2012: Laut den Gesetzbüchern im Staat Oklahoma, wo Continental seinen Sitz hat, darf der Öl-Tycoon zwar alles behalten, was er vor der Heirat im Jahr 1988 besaß. Sollte einer der beiden Ehepartner während der 26 Jahre langen Ehe aber Einfluss auf den Aktienwert gehabt haben, hätten beide einen Anspruch auf einen Teil des Gewinns. Aber in welcher Höhe? Manche fürchteten gar, die Anwältin Sue Ann, mit der er noch während seiner ersten Ehe eine Affäre gehabt haben soll, könnte ihm das Zepter über sein Öl-Imperium aus der Hand reißen.

(Foto: dpa)
„Simples Glück“
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Ex-Ehefrau Sue Ann pochte darauf, dass Hamm „eine der treibenden Kräfte hinter der Firma und ihrem Erfolg“ war, wie es in einer von der „Dallas Morning News“ zitierten Vollmacht heißt. Ihm zufolge waren es dagegen „einfache Marktkräfte und simples Glück“, nichts habe „mit seiner Führung zu tun“ gehabt, sagte Familienanwalt Brian Webb der Zeitung.

(Foto: Reuters)
Haus ohne Strom und Wasser
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Dass ein Mann wie Harold Hamm in seinem Berufsleben einfach nur Glück hatte – ist das glaubwürdig? Als 13. Kind einer Familie von Farmpächtern lebte er in einem Haus mit nur einem Schlafzimmer ohne Strom und Wasser. Manchmal schwänzte er die Grundschule, um seinem Vater bei der Baumwollernte zu helfen. Mit 17 Jahren zapfte er Benzin, wechselte Öl und reparierte platte Autoreifen. Auf seiner Ochsentour absolvierte er kein College, sondern studierte in seiner Freizeit Geologie und Chemie. Fächer, von denen er sich Erfolg bei seiner Suche nach Öl erhoffte, wie die „Bloomberg Businessweek“ schreibt.

(Foto: dapd)
Conrtinental
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1967 gründete Harold Hamm dann Continental und schnappte sich als erster die Pachtverträge der Bakken-Formation in North Dakota, die heute mehr Öl produziert als die Prudhoe Bay in Alaska. Er war der erste, der die umstrittene Fördermethode Fracking erfolgreich in North Dakota anwandte – 2007 folgte schließlich der Börsengang. 2012 zählte ihn das „Time“-Magazin zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Hamm ist einer der reichsten Männer der USA und war Energieberater des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney.

(Foto: Reuters)
Rechnender Richter
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Richter Howard Haralson stand in dem langwierigen Prozess vor der unliebsamen Aufgabe, den Erfolg eines Milliardärs – und dessen Beteiligung daran – bis auf den letzten Penny auszurechnen. Und das tat er dann auch: Sue Ann erhält nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters 995 Millionen Dollar – das wären dann etwas weniger als vier Millionen Euro pro Ehejahr. Das Vermögen schätzte er dabei laut Bloomberg auf 16,1 Milliarden Dollar. Das war erst mal ein Sieg für Harold Hamm, der die Kontrolle über sein Imperium behält. Anleger hatten eine weit höhere Entschädigung für Sue Ann befürchtet. Auch andere Scheidungen wurden reichlich teuer ...

(Foto: Reuters)

Im Saarland hatte Maas eine steile Karriere hingelegt, für den erhofften Ministerpräsidentenjob reichte es aber nie. Seit 2000 ist er SPD-Landeschef. Ende 2013 kam überraschend der Anruf von SPD-Chef Sigmar Gabriel. Maas wurde in der schwarz-roten Koalition Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz.

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    Für die Familie Maas war der Umzug nach Berlin keine leichte Entscheidung. Sie suchten sich ein Haus in Potsdam. „Potsdam ist für uns jetzt Zuhause, aber meine Heimat bleibt weiter das Saarland“, sagte Maas im vergangenen Sommer der „Bild“-Zeitung. Er erzählte auch, wie sein ältester Sohn, der damals 13 war, sich immer mehr für Politik interessiere.

    Sein Eindruck sei aber gewesen, dass der Junge nie in der Schule oder im Fußballverein unter einer Entscheidung des prominenten Vaters gelitten habe. „Dennoch ist es immer eine Gratwanderung, wie sehr ich zulasse, dass mein Beruf unser Familienleben beeinträchtigt. Wir versuchen deshalb, sehr viel mit unseren Kindern zu reden.“

    • dpa
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