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Trierweiler Trennung von Hollande keine Krise

„Eher enttäuscht als wütend“ – so beschreibt Trierweiler ihren Gemütszustand nach ihrer Trennung von Frankreichs Präsidenten Hollande. Die Journalistin blickt bereits nach vorn: Sie will vielleicht ein Buch schreiben.
30.01.2014 - 13:20 Uhr Kommentieren
Vor Kurzem noch vereint: Das französische Staatsoberhaupt Francois Hollande und Valérie Trierweiler. Quelle: ap

Vor Kurzem noch vereint: Das französische Staatsoberhaupt Francois Hollande und Valérie Trierweiler.

(Foto: ap)

Paris Nach der Trennung von Frankreichs Staatschef François Hollande hat sich dessen langjährige Lebensgefährtin Valérie Trierweiler erstmals zu ihrem Gemütszustand und ihren Plänen geäußert. Sie sei „eher enttäuscht als wütend“, sagte die 48-Jährige dem Magazin der Zeitung „Le Parisien“, das am Freitag erscheint. Die Journalistin schloss nicht aus, ein Buch zu schreiben.

Sie durchlebe keine „Krise“, versicherte Trierweiler auch im Magazin „Paris Match“ vom Donnerstag. „Das ist nicht die erste Trennung meines Lebens.“ Es sei aber heftig, weil die Trennung so präsent in den Medien sei. Sie räumte zudem ein, dass sie sich bei der Enthüllung von Hollandes Liebesaffäre mit einer jüngeren Schauspielerin so gefühlt habe, also ob sie „von einem Wolkenkratzer gestürzt sei“. Sie habe zwar zuvor Gerüchte gehört, aber nicht darauf geachtet.

Zu der von Kritikern als rüde empfundenen Erklärung Hollandes, in der er am vergangenen Wochenende in knappen Worten die Trennung von Trierweiler bekannt gegeben hatte, sagte Trierweiler dem Magazin von „Le Parisien“: „18 Wörter, fast eines für jeden Monat, den wir seit seiner Wahl (zum Präsidenten) zusammen waren.“ Sie fügte hinzu: „Man muss zwei sein, um sich zu lieben, aber es reicht einer, um sich zu trennen.“

Ihre Reise nach Indien zu Wochenbeginn, während der sie das Gespräch mit dem „Parisien“ führte, sei eine „Rückkehr zur Freiheit, weit weg von der politischen Welt und ihren Vertrauensbrüchen“ gewesen. Während der gesamten Reise erhielt sie nach eigenen Angaben auch SMS von Hollande, die sie beantwortete: „Er sorgte sich um die gute Organisation der Reise und um meine Gesundheit.“

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    Über ihre Zeit mit Hollande im Elysée-Palast sagte Trierweiler, das Paar habe die Macht nicht auf dieselbe Art erlebt. Das habe etwas „kaputt gemacht“. „Ich hätte lieber ein normales Leben gehabt, vielleicht wären wir dann heute noch zusammen. Ich weiß, wer ich bin, ich kann mich im Spiegel anschauen. Ich bin frei“, fügte sie hinzu. Nun wolle sie schnell wieder ein normales Leben führen, versicherte die Mutter von drei Kindern aus einer früheren Beziehung, die nicht mit Hollande verheiratet war.

    Dem Magazin „Paris Match“ sagte Trierweiler: „Das Leben hört nicht auf, nur weil ich nicht mehr Première Dame bin.“ Sie wolle sich auch weiter für Hilfsorganisationen engagieren. Trierweiler versicherte, sie „bereue nichts“. Die Zeit im Elysée-Palast sei „einzigartig“ gewesen.

    Hollande hatte in einem Anruf bei der Nachrichtenagentur AFP am vergangenen Samstagabend erklärt, dass er sich von Trierweiler getrennt habe. Zwei Wochen zuvor hatte das Magazin „Closer“ seine heimliche Liebesaffäre mit der Schauspielerin Julie Gayet enthüllt. Am selben Tag kam Trierweiler wegen eines Schwächeanfalls ins Krankenhaus, wo sie rund eine Woche lang blieb.

    • afp
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