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Überschwemmungen Dramatischer Kampf gegen die Wassermassen

An vielen Orten herrscht Katastrophenalarm. Der Elbpegel steigt, aber nicht nur das Wasser ist eine Gefahr. In Bayern ist die Lage noch angespannt, aber ruhiger. Das Hochwasser macht auch vor dem Sport nicht halt.
05.06.2013 - 16:07 Uhr Kommentieren
Dammdurchbruch beim sächsischen Löbnitz. Der Kampf gegen die Wassermassen ist vielerorts zwecklos. Quelle: dpa

Dammdurchbruch beim sächsischen Löbnitz. Der Kampf gegen die Wassermassen ist vielerorts zwecklos.

(Foto: dpa)

Dresden In Halle an der Saale spitzt sich die Hochwasserlage gefährlich zu: Rund 30 000 Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Die Saale hatte einen Wasserstand von 8,07 Meter erreicht. Das war der höchste seit 400 Jahren in der Stadt in Sachsen-Anhalt, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Normal liegt der Pegelstand dort bei knapp 2 Metern.

Vom Hochwasser bedroht sind fünf große Gebiete. Notquartiere wurden eingerichtet. Die Dämme seien durchgeweicht, Wasser trete an Sickerstellen aus und teils über die Deiche. „Das Wasser läuft auf die ersten Häuser zu“, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand zur Situation am Gimritzer und Passendorfer Damm. Der Druck auf diese beiden Hauptdeiche sei extrem hoch.

- Das Hochwasser der Weißen Elster hat den Greizer Landschaftspark in Thüringen verwüstet und auch das dortige Sommerpalais schwer getroffen. „Es ist eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes“, sagte der Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Helmut-Eberhard Paulus, am Mittwoch bestürzt. Der Park gleiche einer Mondlandschaft.

Das als national bedeutsames Denkmal eingestufte Ensemble aus Park und Palais war in den vergangenen Jahren mit Millionenaufwand saniert und rekonstruiert worden. In einer ersten Bestandsaufnahme sprach Paulus von rund 2,6 Millionen Euro Schaden. Nun hofft die Stiftung auf Spenden, ein Konto wurde eingerichtet.

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    Wie die Millionhilfen des Bundes für die Hochwasseropfer verteilt werden, ist noch unklar. Die Details müssten noch festgelegt werden, sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Mittwoch in Berlin. „Wir müssen jetzt erst mal eine Bestandsaufnahme der Schäden machen.“ Zunächst gehe es darum, die Flut zu bekämpfen. Friedrich betonte, der Bund setze alles daran, damit die betroffenen Menschen zusätzlich zu ihrer psychischen Belastung nicht auch noch in finanzielle Nöte gerieten. Die Bundesregierung hat den Gebieten, die unter Hochwasser leiden, 100 Millionen Euro Soforthilfe zugesagt.

    Gastranks trieben im Wasser
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