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Umfrage Deutsche fühlen sich nicht aufgeklärt genug

Trotz Kampagnen wie „Gib Aids keine Chance“, die es seit 25 Jahren gibt, findet knapp die Hälfte der Deutschen die Aidsaufklärung ungenügend. Fast genauso viele hatten schon einmal Sex ohne ausreichenden Schutz.
09.07.2012 - 16:20 Uhr Kommentieren
Die rote Schleife ist das weltweite Symbol für Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken. Quelle: dpa

Die rote Schleife ist das weltweite Symbol für Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken.

(Foto: dpa)

Berlin/Köln Allen Kampagnen zum Trotz findet fast die Hälfte der Menschen in Deutschland die Aufklärung über Aids und das HI-Virus ungenügend. Es werde nicht genug über die Krankheit informiert, sagten rund 45 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Kölner Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa. Rund 48 Prozent der Menschen gaben an, dass genug aufgeklärt werde.

Um den internationalen Kampf gegen HIV wird es vom 22. Juli an bei der Welt-Aids-Konferenz in Washington gehen. Mehr als 25 000 Ärzte, Wissenschaftler, HIV-Infizierte und Politiker werden dort zusammentreffen. Neue Therapiestrategien sollen ebenso diskutiert werden wie die Rolle der Politik bei der Bekämpfung der Infektion.

Die Aussagen der Umfrage ließen keine Rückschlüsse darauf zu, ob Menschen in Deutschland von Kampagnen bereits erreicht würden, gab die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Elisabeth Pott, zu bedenken. Vor rund 25 Jahren startete die Kampagne „Gib Aids keine Chance“. „Wir haben einen langsamen, aber kontinuierlichen Zuwachs an Schutzverhalten und wir haben einen ganz hohen Wissensstand“, betonte Pott.

Allerdings seien noch vor einigen Jahren Fernsehspots über den Schutz vor Aids zur besten Sendezeit gelaufen. „Wir machen einen großen Teil der Aufklärung über das Internet“, sagte Pott der Nachrichtenagentur dpa. „Daraus kann natürlich grundsätzlich der Eindruck entstehen, es wird nicht mehr so viel aufgeklärt.“

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