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Unesco-Weltkulturerbe Klosterinsel Mont-Saint-Michel nach Drohungen evakuiert

Die französische Klosterinsel Mont-Saint-Michel ist am Sonntag evakuiert worden. Ein Mann hatte auf der Touristenattraktion Sicherheitskräfte bedroht.
22.04.2018 Update: 22.04.2018 - 14:09 Uhr Kommentieren
Die Felseninsel im Ärmelkanal ist eine der größten Touristenattraktionen Frankreichs und empfängt täglich Tausende Besucher. Quelle: AP
Mont-Saint-Michel

Die Felseninsel im Ärmelkanal ist eine der größten Touristenattraktionen Frankreichs und empfängt täglich Tausende Besucher.

(Foto: AP)

Paris Die bei Touristen beliebte Felseninsel Mont-Saint-Michel in der Normandie ist vorsorglich evakuiert worden. Polizisten riegelten das Unesco-Kulturerbe am Sonntag ab, nachdem ein Unbekannter Sicherheitskräfte bedroht hatte, wie französische Medien berichteten.

Tausende Touristen waren von der außergewöhnlichen Evakuierung betroffen. Nach dem Verdächtigen wurde in Häusern auf der Felseninsel gesucht. Aus Kreisen der Gendarmerie verlautete, es werde auch in benachbarten Städten gesucht.

Zur Art der Drohung gab es widersprüchliche Angaben. Die Nationalgendarmerie erklärte, der Mann habe sich in einem der Pendelbusse für Touristen drohend geäußert. Der örtliche Verwaltungschef Jean-Marc Sabathé sagte dagegen dem Sender France TV Info, der Mann habe eine Straßenvorführung geben wollen und sei mit einem Café-Mitarbeiter in Streit geraten. Die Szene sei auf Überwachungsvideos aufgezeichnet.

Er habe angeordnet, den Mont-Saint-Michel Haus für Haus zu durchsuchen, sagte Sabathé. Möglicherweise sei der Verdächtige aber mit der Masse der Touristen auf das Festland gelangt. Auch Hotels auf der Insel wurden geräumt.

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    Die wenigen dauerhaften Bewohner der Insel seien dagegen aufgefordert worden, in Gebäuden zu bleiben, sagte Klosterverwalter Xavier Bailly dem Sender France-Bleu. Vor Ort waren mindestens drei Polizeihubschrauber über der Felsinsel zu sehen.

    Die Sicherheitskräfte in Frankreich sind nach einer Serie von Terroranschlägen mit mehr als 230 Toten in den Jahren 2015 und 2016 in besonders hoher Alarmbereitschaft.

    • ap
    • dpa
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