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Ungewöhnlich strenger Winter Schneechaos lähmt Süden der USA

Gestrandete Autofahrer, feststeckende Schulbusse und viele Unfälle: Chaos in den Südstaaten. Ein Dreijähriger wird im Bus vergessen, Tausende übernachten in Schulen, weil auf den spiegelglatten Highways nichts mehr geht.
29.01.2014 - 19:53 Uhr Kommentieren
Ein Stau in Atlanta, Georgia: Die Winter im sonnenverwöhnten Süden sind sonst deutlich milder, Schnee und Minusgrade die Ausnahme. Quelle: ap

Ein Stau in Atlanta, Georgia: Die Winter im sonnenverwöhnten Süden sind sonst deutlich milder, Schnee und Minusgrade die Ausnahme.

(Foto: ap)

Atlanta Die bitterkalte Nacht kostete einen Busfahrer seinen Job. Fünf Stunden hatte er einen drei Jahre alten Jungen im Schulbus alleingelassen. Das Kind war wohl eingeschlafen und harrte laut der Zeitung „USA Today“ ohne Heizung, Essen und Trinken aus. Diese Nachricht aus New Jersey war nur ein Drama von vielen in einer weiteren eisigen Winter-Nacht in den USA. Die Nationale Wetterbehörde nannte die Kältefront einen „unnormalen“ Sturm.

Den Meteorologen zufolge sollte es im Süden des Landes noch bis Mittwochabend (Ortszeit) schneien. Erst für Donnerstagnachmittag wurden mildere Temperaturen erwartet, die Schnee und Eis zum Schmelzen bringen sollten.

Nur einige Zentimeter Schnee verursachten in den Staaten Alabama und Georgia chaotische Zustände. Schnee und Glätte führten vielerorts zu geschlossenen Schulen, gesperrten Straßen und vielen Unfällen. Die Winter im sonnenverwöhnten Süden sind sonst deutlich milder, Schnee und Minusgrade die Ausnahme.

Mehr als 16 Stunden warteten Schulkinder in Atlanta (Georgia) in ihren Bussen – bei klirrender Kälte. Die Busse sollten die 50 Kinder am Dienstag nach Hause fahren, blieben wegen Schnees und Glätte aber stecken. Einige Fahrzeuge waren am Mittwochmorgen noch unterwegs, wie US-Medien berichteten. In Alabama übernachteten mehr als 4500 Kinder in ihren Schulen, die erst nach dem Einsetzen des Schneesturms geschlossen worden waren. Am Mittwoch blieben die meisten Schulen in den betroffenen Staaten zu.

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