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Unglück in den Alpen Abgestürzte Wanderer waren Deutsche

Die beim Abstieg vom Lagginhorn im Wallis tödlich verunglückten Wanderer waren nach Zeugenangaben Deutsche - zwei Väter mit ihren Kindern. Das bestätigten inzwischen auch die Schweizer Polizei und das Auswärtige Amt .
03.07.2012 Update: 04.07.2012 - 08:55 Uhr Kommentieren

Bergsteiger stürzen in die Tiefe

Sitten/Zürich Fünf deutsche Bergsteiger sind in den Schweizer Alpen in den Tod gestürzt. „Zu der Gruppe gehörten zwei Väter mit erwachsenen Söhnen und einer minderjährigen Tochter, es waren alles Deutsche“, sagte eine Angestellte der Weissmieshütte am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Der Unfall ist der seit Jahren schlimmste in den Alpen.

Inzwischen bestätigten die Schweizer Polizei und das Auswärtige Amt das auch offiziell. Unter den Opfern seien die 14-jährige Tochter sowie der 19-jährige Sohn des einzigen Überlebenden der Gruppe. Außerdem kamen ein 44-Jähriger und dessen 19-jähriger Sohn sowie ein 20-jähriger Mann um, teilte Polizeisprecher Renato Kalbermatten am Mittwoch mit.

Eine Luftaufnahme des Lagginhorn, an dem fünf Wanderer in den Tod stürzten. Quelle: dapd

Eine Luftaufnahme des Lagginhorn, an dem fünf Wanderer in den Tod stürzten.

(Foto: dapd)

Einer der Alpinisten habe 100 Meter vor dem Gipfel einen Schwächeanfall erlitten und sei zurückgeblieben. „Dieser Mann hat mich angerufen und gesagt, was passiert ist“, sagte Norbert Burgener, Mitarbeiter der Weissmieshütte. „Ich habe dann sofort den Rettungsdienst alarmiert.“ Die Bergretter flogen umgehend mit zwei Hubschraubern zu der Unglücksstelle, fanden aber nur noch die Leichen.

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