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Unglück nahe Narbonne Busunfall in Südfrankreich fordert zwei Todesopfer

Auf der Autobahn südlich von Narbonne ist ein Bus verunglückt. Der Unfall kostete zwei Menschen das Leben, etliche weitere wurden verletzt. Schuld an dem Unglück war offenbar nicht der Busfahrer, sondern ein Reisender.
11.08.2013 Update: 11.08.2013 - 21:52 Uhr Kommentieren
Die Autobahn zwischen Narbonne und Toulouse. Südlich von Narbonne hat sich ein schwerer Busunfall ereignet. Quelle: AFP

Die Autobahn zwischen Narbonne und Toulouse. Südlich von Narbonne hat sich ein schwerer Busunfall ereignet.

(Foto: AFP)

Toulouse Mit einem Griff ins Lenkrad hat ein Fahrgast einen schweren Busunfall im Süden Frankreichs mit zwei Todesopfern verursacht. Ein Reisender aus der Ukraine habe zugegeben, dass er kurz vor dem Unfall am frühen Sonntagmorgen das Lenkrad des Busses abrupt zu sich hin gezogen habe. Eine Spanierin und ein Franzose starben, etwa 30 weitere Menschen wurden verletzt.

Der um die 30 Jahre alte Ukrainer sei in Gewahrsam genommen worden, teilte Staatsanwalt David Charmatz mit. Der Mann habe zugegeben, dass er den Busfahrer aus noch ungeklärtem Grund habe zwingen wollen zu halten. Daher habe er unvermittelt ins Lenkrad gegriffen. Angesichts einer solch unüberlegten Handlung solle er nun psychiatrisch untersucht werden.

Das Geständnis des Ukrainers deckt sich mit ersten Äußerungen des spanischen Busfahrers, dass ein Fahrgast ihm ins Lenkrad gegriffen habe. Passagiere bestritten diese Version nach Angaben der Staatsanwaltschaft aber, so dass der Fahrer zunächst in Gewahrsam genommen worden war. Er kam jedoch wieder frei, weil er nicht vernehmungsfähig war. Die Befragungen zu dem Unfall sollten am Montag fortgesetzt werden. Der Fahrtenschreiber des Busses solle außerdem Aufschluss über die Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Unfalls geben, erklärte Charmatz.

Der Unfall hatte sich gegen 01.30 Uhr auf der Autobahn 9 südlich der Stadt Narbonne ereignet, wie die Behörden mitteilten. Eine 55-jährige Spanierin und ein 54-jähriger Franzose starben. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, in keinem Fall bestehe aber Lebensgefahr. Der im Linienverkehr fahrende Fernbus des Unternehmens Eurolines war den Angaben zufolge von Marseille in Richtung der südostspanischen Stadt Murcia unterwegs und hatte vor allem französische und spanische Fahrgäste an Bord.

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    Erst am Samstag waren auf der Autobahn 9 fünf Menschen bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die jungen Leute hatten nach Angaben von Ermittlern die Kontrolle über ihren Wagen verloren.

    • afp
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