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Unglück Ursache für U-Bahn-Unfall in Duisburg weiter unklar

Schockmoment für Dutzende Fahrgäste in Duisburg: In einem U-Bahn-Tunnel prallen zwei Bahnen zusammen, es gibt zahlreiche Verletzte.
Update: 04.04.2018 - 08:45 Uhr Kommentieren
Die U-Bahn Station „Auf dem Damm“ ist wegen eines Unfalls gesperrt. Beim dem Zusammenstoß von zwei U-Bahnen sind zahlreiche Menschen verletzt worden, zwei davon nach Feuerwehrangaben schwer. Eine Bahn sei im Tunnel auf eine andere aufgefahren, sagte ein Polizeisprecher. Quelle: dpa
U-Bahnen zusammengestoßen

Die U-Bahn Station „Auf dem Damm“ ist wegen eines Unfalls gesperrt. Beim dem Zusammenstoß von zwei U-Bahnen sind zahlreiche Menschen verletzt worden, zwei davon nach Feuerwehrangaben schwer. Eine Bahn sei im Tunnel auf eine andere aufgefahren, sagte ein Polizeisprecher.

(Foto: dpa)

Duisburg Nach dem Zusammenstoß zweier Bahnen in einem U-Bahn-Tunnel in Duisburg mit mehr als 20 Verletzten ist die Ursache weiterhin unklar. Es habe bislang keine neuen Erkenntnisse gegeben, wie es zu dem Unfall am Dienstag kommen konnte, sagte ein Sprecher der Duisburger Polizei am frühen Mittwochmorgen. Die Ermittlungen würden nun fortgesetzt. Der Verkehr auf der Strecke lief am Mittwochmorgen wieder nach Fahrplan, wie eine Sprecherin der Duisburger Verkehrsgesellschaft sagte.

Am Dienstagnachmittag war eine Bahn der Linie 903 im Tunnel nahe einer Haltestelle im Stadtteil Meiderich auf eine andere aufgefahren. Die betroffene Bahnlinie verkehrt in Duisburg sowohl ober- als auch unterirdisch. Nach Angaben der Feuerwehr wurden zwei Menschen schwer verletzt, mehr als 20 weitere trugen leichte Verletzungen davon.

15 weitere Menschen wurden als „Betroffene“ geführt – bei ihnen handele es sich etwa um Fahrgäste, die keine körperlichen Verletzungen erlitten hätten. Nach Angaben der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) erlitt ein Straßenbahnfahrer einen Schock.

Die Feuerwehr sagte am Abend, der Unfall sei vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Den Angaben zufolge wurde niemand eingeklemmt. Etwa 80 Rettungskräfte kümmerten sich insgesamt um knapp 40 Menschen.

Für die ersten Ermittlungen waren am Dienstagabend die Polizei und ein Sachverständiger vor Ort. Die Haltestelle blieb vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Auf dem vom Unfall nicht betroffenen Gleis fuhren bereits am Abend wieder Bahnen.

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  • dpa
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